Gladiators verlieren letztes Heimspiel 2018 gegen Schalke

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Germaine Bucknor. Fot: Gladiators Trier

TRIER. Leider wurde es nichts mit einem versöhnlichen Jahresausklang in der Arena Trier. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben ihr letztes Heimspiel 2018 gegen den FC Schalke 04 Basketball unglücklich mit 81:82 verloren. Top-Scorer auf Trierer Seite war Till Gloger mit 24 Punkten.

Das ließen sich die Spieler der RÖMERSTROM Gladiators Trier trotz der Niederlage gegen den FC Schalke 04 Basketball nicht nehmen. Mit einem Banner bedankten sich die Gladiatoren bei ihren Fans für ein tolles Jahr 2018 und wünschten Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Doch die Enttäuschung über die Niederlage kurz zuvor gegen den FC Schalke 04 Basketball, war dem Team rund um Kapitän Simon Schmitz anzumerken. Zumal die RÖMERSTROM Gladiators viel investiert hatten, um das letzte Heimspiel am Ende siegreich zu gestalten.

Früh in der Partie wollten die Gladiatoren zeigen, dass die Auswärtsniederlage gegen die HEBEISEN White Wings aufgearbeitet und weggeesteckt ist. Vor allem einer legte los wie die Feuerwehr: Center Till Gloger zeigte in der Zone überragende Ansätze, tanzte sich immer wieder durch die Verteidigung durch und kam früh zu vielen Punkten. Allein in der ersten Hälfte waren es 18 an der Zahl. Gloger profitierte dabei von einer guten Offensivarbeit seiner Teamkollegen, die bis dahin gut den Ball bewegten und oft ihren Center unter dem Korb fanden. Einzig in der Verteidigung hatten die Trierer immer wieder Probleme mit dem Schalker Courtney Belger. Der Amerikaner war Dreh- und Angelpunkt des Spiels der Königsblauen und zeigte starke Pässe und tolle Züge zum Korb. Auffällig auch, dass die Distanzschüsse beider Mannschaften zunächst ihr Ziel nicht fanden. Trier jedoch mit einer starken Wurfquote von 90% in der Zone und der verdienten Zehn-Punkte-Führung nach dem ersten Viertel – 28:18.

Dass dieser Vorsprung jedoch hart erkämpft war, zeigte der zweite Spielabschnitt. Zwar blieben die Moselstädter offensiv weiter gut, doch grade in der Defensive taten sich nun Lücken auf. Der starke Courtney Belger, der bis dato die 20 Spielminuten fast komplett durchgespielt hatte, traf zwei Distanzwürfe und brachte Schalke so immer näher an die RÖMERSTROM Gladiators heran. Im Gegenzug tat sich in den Reihen der Gladiatoren ebenfalls ein Shooting Guard hervor. Plötzlich hielt Kevin Smit die Führung für seine Mannschaftskollegen fest. Er traf zwei Dreier, erzielte insgesamt neun Punkte im zweiten Spielabschnitt und war somit maßgeblich daran beteiligt, dass die Gastgeber mit einer Führung in die Pause gingen. Schalke schaffte es zwar den Rückstand zu verkürzen, doch aufgrund einer offensiv weiterhin guten Leistung, hieß es zur Pause 50:44 aus Trierer Sicht.

Im dritten Viertel dann kippte die Partie endgültig. Eine immer selbstbewusster werdende Schalker Mannschaft spielte befreit auf und hatte in Courtney Belger einen Go-To-Guy, der fast jede Szene einleitete und selten zu stoppen war, egal welche Matchups die Gladiatoren auch versuchten. Zwar traf Till Gloger weiter gut aus der Zone, doch grade die Quote aus der Distanz blieb schwach (22%). Auch bei den Rebounds waren die Gastgeber oft einen Schritt zu spät und ließen viele zweite Chancen zu. Mit zehn Offensivrebounds bis zu diesem Zeitpunkt, erarbeiteten sich die Schalker einfache Punkte und erkämpften sich so die Oberhand im Spiel. Mit der Folge, dass die Gladiatoren Ende des dritten Viertels in Rückstand gerieten. Mit 65:66 aus Trierer Sicht ging es in den entscheidenden Spielabschnitt.

Im letzten Viertel entwickelte sich eine Partie, die in erster Linie von der Spannung lebte. Keine Mannschaft konnte sich richtig absetzen. Bei den Schalkern war es weiterhin Courtney Belger, der die Verantwortung trug, die Bälle verteilte und am Ende zu seinen 12 Punkten aus dem Spiel heraus noch 12 von 16 Freiwürfen traf. Doch auch Center Adam Touray trug sich nun auf dem Statistikbogen ein. Am Ende wurde er mit 14 Punkten zweitbester Schütze seiner Mannschaft. Eine Schlüsselszene hatte jedoch einer seiner Teamkollegen. Nur noch 30 Sekunden auf der Uhr, Schalke war einen Punkt vorne, die Gladiatoren verloren vorne den Ball, schafften es aber den Fastbreak zu stoppen. Trotzdem kann Schalke durch gutes und effizientes Teamplay Brandon Parrish freispielen, der alleine auf dem Flügel für Drei einnetzte. Zwar traf Jermaine Bucknor im Gegenzug ebenfalls einen Verzweiflungsdreier und stellte damit den alten Abstand wieder her, doch der letzte Spielzug der Hausherren brachte leider nichts mehr ein, da die Knappen es gut verteidigten und Simon Schmitz so von ganz weit draußen den Ball nur auf den Ring setzen konnte. Schalke gewinnt damit das letzte Spiel im Jahr 2018 in Trier verdient.

Für die RÖMERSTROM Gladiators Trier wird es nun am kommenden Sonntag darum gehen, das Jahr versöhnlich ausklingen zu lassen und das Spiel bei den Tigers Tübingen zu gewinnen. Eine schwere Aufgabe für das Team von Head Coach Christian Held. Und dennoch nicht unmöglich, zumal kämpferisch heute erste Ansätze und Reaktionen erkennbar waren, die am Ende jedoch nicht in einen Heimsieg umgesetzt werden konnten.

Im neuen Jahr, am 05. Januar 2019 um 18:00 Uhr, erwarten die Gladiatoren dann die Hamburg Towers in der Arena Trier. Tickets für diese Partie gibt es bereits bei allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen, online unter www.römerstrom-gladiators.de/tickets und in der Geschäftsstelle der RÖMERSTROM Gladiators in der Arena Trier.

Stimme:

Christin Held: „Es ist schon frustrierend, dass man ein solches Spiel, in dem man viel investiert am Ende nicht gewinnt. Schalke war in den entscheidenden Phasen einfach cleverer. Es gilt weiter aus den Spielen und dieser Niederlage im Speziellen zu lernen und die Erkenntnisse mitzunehmen. Und wir werden dann einen Weg finden, dass wir diese Spiele am Ende auch wieder für uns entscheiden. Daran arbeiten wir hart, damit wir unsere Ziele in dieser Saison erreichen.“

Statistik:

Kelvin Lewis (8), Kevin Smit (17), Jermaine Bucknor (13), Rupert Hennen (2), Lucien Schmikale, Kilian Dietz, Simon Schmitz (6), Thomas Grün (7), Till Gloger (24), Johannes Joos (4).

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