JVA Wittlich: Gefangene haben jetzt Telefon in ihren Zellen

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Ein Telefon hängt an der Wand in einer Zelle der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich. Foto:†Harald Tittel/Archiv

WITTLICH. Gefangene der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich können seit neustem von ihrer Zelle aus telefonieren,

Seit wenigen Wochen gebe es in jedem Haftraum ein Telefon, sagte der Leiter der JVA Wittlich, Jörn Patzak, der Deutschen Presse-Agentur. Häftlinge dürften bis zu zehn Nummern anwählen, die vorher überprüft worden seien. Angerufen werden könnten sie nicht. Die JVA Wittlich ist die erste Anstalt in Rheinland-Pfalz, in der die Gefangenen Telefon in den Hafträumen bekommen haben. Zuvor mussten sich bis zu 90 Männer einer Abteilung zwei Telefone auf dem Flur teilen.

«Ein Telefon ist ganz wichtig, damit man den Kontakt nach draußen halten kann. Das ist auch Resozialisierung», sagte Patzak. Die Sicherheitsvorkehrungen seien gleich geblieben: «Wir können jederzeit reinhören, wir können abbrechen.» Die Telefone in den Zellen bedeuteten auch eine «immense Zeitersparnis» für die Vollzugsbeamten: Denn die mussten zuvor die Insassen aus den Räumen holen, zum Telefon bringen und dann wieder zurückbringen. «Das war schon eine ganz schöne Rennerei», sagte Patzak. Die JVA Wittlich ist die größte Justizeinrichtung des Landes Rheinland-Pfalz.

12 KOMMENTARE

    • die gefangenen bezahlenen ihr telefon selber und das monat für monat wie jeder normale bürger auch und das hat nix mit hotel zutun!!

  1. Sie müssen bedenken, dass Gefangene auch wie Sie Menschen sind. Sie müssen genau wie Sie essen und kacken! Ersparen Sie einfach ihre dämliche Kommentare!!

  2. Super tolle Idee! Mal endlich jemand mit Köpfchen. Wenigstens mal jemand, der sich mit dem Begriff ‚Resozialisierung‘ auseinandersetzt. Und außerdem haben ja auch die Beamten was davon, denn ihre Arbeit wird dadurch erleichtert. Was hätte denn die Gesellschaft davon, wenn Straftäter nach ihrer Entlassung genau das weiter machen, wofür sie verurteilt wurden?? Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient und dies sollte man jedem Gefangenen auch geben! Es bringt absolut nichts die Gefangenen einfach wegzusperren und ihnen jeglichen Kontakt mit der Außenwelt zu verbieten. Dies trägt doch überhaupt nicht zur Resozialisieung bei! Die Gefangenen müssen individuell therapiert und aufgeklärt und auf die Rückkehr in die Gesellschaft vorbereitet werden!

  3. Sauertaler, mit Sicherheit haben Sie gar keinen Bildungsstatus, also weder ein Sozialer Status, noch eine Schulischer- Status. Sie urteilen Menschen, die Sie gar nicht kennen. Die JVA muss die Inhaftierten fordern und fördern, damit sie draußen ein normales Leben führen können.In dem sie selbstständig und eigenständig handeln können.Deshalb ist die Resozialisierungstherapie sehr wichtig. Nicht nur zugunsten der JVA, sondern auch zugunsten des Inhaftierten. Für die JVA ist das wirtschaftlich effektiv und der Häftling hat die Kommunikation zu Außenwelt. Wir leben in einem Rechtsstaat, deshalb müssen wir rechtlich handeln und nicht immer diskriminieren und pauschalisieren. Denken Sie mal über ihre Kommentar nach!! “ niemand urteilt schärfer als der ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht „

  4. Auf die Idee, dass man auch beim Rausrufen auf vorher überprüfte Nummern mit allen möglichen Leuten Kontakt aufnehmen kann oder die Anrufe auch weitergeleitet werden können kommt man unter einer rotgrünen Landesregierung natürlich nicht. Oder dass man auch verschlüsselt sprechen kann oder in einer Sprache die der Zuhörer von der Polizei nicht versteht usw.

  5. Super Aktion !
    Aufwendig resozialisieren während die Opfer von Straftaten in ihrem Elend sitzen gelassen werden und lediglich auf die Allmosen vom Weißen Ring hoffen dürfen !

  6. Wer von Euch Hirnis hat schon mal im Gefängnis gesessen. Wahrscheinlich seid Ihr alle dumme brave Bürger, die sich darüber ärgern, daß ihr sauer verdientes Steuergeld überhaupt zur Finanzierung von Gefängnissen verwendet wird. Ich habe zweieinhalb Jahre wegen Diebstahl, Einbruchdiebstahl und Hotelbetrug gesessen, weil ich während meiner Obdachlosigkeit straffällig wurde. Ich habe sogar die frühzeitige Entlassung aus der Haft abgelehnt, um euch Steuerzahler noch länger zu schädigen.
    Dieses tue ich seit meiner Entlassung aus der Haft vor 4 (!) Jahren noch weiterhin, da ich seit meiner Entlassung von Hartz-IV lebe. Denn ich verschweige meine Haftstrafe in meinen Bewerbungsunterlagen nicht. Und ein Ex-Knacki ist eine Laus, die sich KEIN Arbeitgeber in seinen Pelz setzt!!!
    Ich finde es gut, das man in der JVA Wittlich versucht, andere Wege zu gehen. Da Häftlinge, die von der Aussenwelt isoliert werden, nach der Haft noch weniger Chancen haben, wieder ein „normales“ Leben zu führen. „Normal“ gibt es für einen Ex-Knacki eh nicht mehr, da die Verurteilung draussen doppelt und dreifach weitergeht.

  7. Was mich am allermeisten ankotzt , sind Leute die in ihrem Leben nur Mist gebaut haben und ständig andere dafür verantwortlich machen . Die bereuen in keinster Weise ihre Straftaten sondern nur das sie erwischt wurden . Wie es Menschen geht die mal zusammengeschlagen , überfallen, vergewaltigt oder von Betrügern um ihr Hab und Gut gebracht wurden , interessiert sie einen Scheißdreck . Letztendlich sind die , welche solche Verbrechen begangen haben , genau solche die in Wil. einsitzen . Hauptsache die haben jetzt ein Telefon !

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