Gladiators verlieren beim Schlusslicht! – Sonntag kommt Schalke

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Top-Scorer Jermaine Bucknor von den Gladiators

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben ihr Auswärtsspiel am Freitagabend bei den HEBEISEN White Wings Hanau mit 81:66 verloren. Gegen kämpferisch und spielerisch bessere Gastgeber, fanden die Gladiatoren über weite Strecken des Spiels kein Mittel und mussten sich so am Ende verdient geschlagen geben. Nun folgt am Sonntag um 18:00 Uhr in der Arena Trier schon das nächste Spiel gegen den FC Schalke 04 Basketball.

Head Coach Christian Held hatte vor der Partie noch gewarnt: „Hanau ist ein starkes Team. Es ist eine Frage der Zeit, bis irgendwann der Knoten platzt und sie die knappen Spiele auch mal gewinnen”. Gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier platzte der sprichwörtliche Knoten am Freitagabend dann tatsächlich. Doch knapp wurde es am Ende nicht, denn die Gäste aus Trier fanden zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen die aggressiv und spielerisch stark auftretenden White Wings.

Schon von Beginn an war klar, dass es für die Gladiatoren ein schweres Spiel werden würde. Während in der Offensive der Korb wie vernagelt schien, fielen bei den Hanauern auch die schwierigen Bälle. Nach zwei Dreiern von Choice und Pinson, einem Dunk von Josef Eichler und damit acht Punkten in Folge für die Gastgeber, musste Triers Head Coach Christian Held bereits die erste Auszeit nehmen um den Lauf der Hanauer zu stoppen (10:4). Doch auch die Unterbrechung brachte offensiv zunächst keine Besserung. Grade aus der Distanz blieben die Gladiatoren in der ersten Hälfte blass. Lediglich einer von 16 Dreierversuchen fand bis zur Pause das Ziel. Unter dem Korb lief es lange Zeit nicht besser. Zu oft hatten die Hanauer die Hand am Ball und angelten sich Rebound um Rebound. Mit diesen zweiten Chancen in der Offensive und Stopps in der Defensive konnten die White Wings die Partie in der ersten Hälfte klar kontrollieren. Zur Pause gingen die Gladiatoren mit einen 40:23-Rückstand in die Kabine.

Das Spiel wurde aus Trierer Sicht auch im dritten Viertel nicht besser. Die Moselstädter leisteten sich zu viele Ballverluste und verhalfen Hanau so immer wieder zu einfachen Punkten. Auch wenn sich die Trefferquote im Vergleich etwas verbesserte, kamen die Gäste nie an die Hausherren heran. 19 Turnover nach drei Spielabschnitten waren am Ende zu viel um das Spiel nochmal knapp zu gestalten. Hinzu kam, dass sich Center Till Gloger früh in der Partie das fünfte Foul abholte und so den Rest der Spiels nicht mehr zur Verfügung stand. So führten die White Wings vor dem letzten Viertel mit 20 Punkten (64:44). Zwar warfen die Gladiatoren in den letzten zehn Minuten nochmal alles in die Waagschale und konnten so den Rückstand zwischenzeitlich auf zwölf verringern, doch an diesem gebrauchten Tag war nicht mehr als eine Ergebniskorrektur möglich. Am Ende gaben sich die Gladiatoren mit 81:66 geschlagen.

Lange bleibt den RÖMERSTROM Gladiators nich,t um die Niederlage aufzuarbeiten. Denn bereits am Sonntag kommt der FC Schalke 04 Basketball in die Arena Trier. Die Partie gegen die Königsblauen ist das letzte Spiel der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 18/19 und gleichzeitig das letzte Heimspiel für die RÖMERSTROM Gladiators Trier im Jahr 2018. Und der Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet ist eine Mannschaft, die immer wieder für starke Partien gut ist.

So stehen die Schalker derzeit auf dem 13. Tabellenplatz der ProA, konnten aber unter anderem schon Siege gegen Rostock und Karlsruhe feiern. Die Knappen sind ein sehr physisches Team, das in Point Guard Courtney Belger einen klaren Leader hat. Der Amerikaner erzielt in knapp 36 Minuten Spielzeit 16,4 Punke, 5,2 Assists und 4,5 Rebounds im Schnitt. Damit ist der Guard statistisch einer der besten der gesamten BARMER 2. Basketball Bundesliga. Unterstützt wird Belger vor allem im Scoring von Shooting Guard und Kapitän Patrick Carney, der mit 42,1 % aus der Distanz 10,4 Punkte pro Partie erzielt. Auch unter dem Korb ist der Aufsteiger gut besetzt. Mit Björn Rohwer kam im Sommer ein großes Talent aus Ulm nach Schalke und erzielt dort nun 9,3 Punkte und angelt sich 5,7 Rebounds. Neben ihm auf der Power Forward-Position steht mit Adam Touray ein Spieler bereit, der ebenfalls starke Zahlen auflegt. Neben 9,8 Punkten, sieben Rebounds holt Touray 1,2 Blocks im Schnitt und ist damit einer der erfolgreichsten Shotblocker der gesamten Liga.

Spätestens mit dem Studium der Statistiken dürfte klar sein, dass das Spiel am Sonntag kein Spaziergang werden wird. Für Triers Head Coach Christian Held gilt jedoch sowieso schon seit Saisonbeginn ein Mantra: „Leichte Spiele gibt es in dieser Saison für keine Mannschaft. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir bisher so gut dastehen, auch wenn wir in den letzten Spielen unsere Grenzen aufgezeigt bekommen haben. Doch wir befinden uns in einem Prozess, der noch nicht am Ende ist. Wir müssen aus jedem Spiel und jeder Situation lernen. Und wir hoffen, dass auch die Fans diesen Weg weiter mit uns gehen“.

Am kommenden Sonntag brauchen die RÖMERSTROM Gladiators Trier also wieder die Unterstützung ihrer Fans, wenn der FC Schalke 04 Basketball in die Arena Trier kommt. Tickets für die Partie gibt es nach wie vor an allen Ticket Regional-Vorverkaufsstellen, mit der „Print At Home“-Funktion auch online unter www.römerstrom-gladiators.de/tickets und an der Abendkasse der Arena Trier. Um Wartzeiten zu vermeiden wird jedoch empfohlen sich die Eintrittskarten im Vorverkauf zu besorgen.

Stimme:

Christian Held: „Gratulation an die White Wings, die heute kämpferisch und spielerisch einen hervorragenden Job gemacht haben. Sie haben uns über weite Strecken nicht in die Partie kommen lassen und die nötige Energie aufs Parkett gebracht. Wenn sie so auftreten wie heute, werden sie auch noch viele Partien gewinnen. Wir haben von Beginn an große Probleme gehabt. Ein ganzes Spiel lang einem deutlichen Rückstand hinterherzulaufen, macht es an einem solchen Tag an dem nichts fällt und wir die nötige Energie vermissen lassen nicht einfacher“.

Statistik

Kelvin Lewis (10), Kevin Smit (9), Jermaine Bucknor (8), Rupert Hennen (2), Lucien Schmikale (7), Kilian Dietz, Simon Schmitz (9), Thomas Grün (4), Stefan Ilzhöfer, Till Gloger (2), Johannes Joos (15).

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