Nach Attentat in Straßburg: Über 600 Polizisten bei Grenzfahndung im Einsatz

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REGION. Aufgrund des Attentats auf den Weihnachtsmarkt in Straßburg am vergangenen Dienstagabend, setzte die Bundespolizeidirektion Koblenz in Rheinland-Pfalz und dem Saarland seit dem frühen Mittwochmorgen bis Donnerstagnacht massive Kräfte zur Grenzfahndung ein, um gezielt nach dem flüchtigen Attentäter zu fahnden.

Die knapp 600 Bundespolizisten fahndeten schwerpunktmäßig an der Grenze zu Frankreich, auf den Bahnstrecken sowie an den Flughäfen Hahn und Saarbrücken. Hierbei verzeichnete die Bundespolizei in nur 50 Stunden 57 Fahndungstreffer, darunter sieben Haftbefehle und 53 Straftaten.

Bei den Straftaten handelte es sich um Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Trunkenheit im Straßenverkehr. Außerdem griffen die Beamten drei jugendliche Ausreißer auf. Da der Flüchtige im Besitz einer Waffe war, von der er auch bereits Gebrauch machte, waren die Kräfte der Bundespolizei mit Blick auf die Eigensicherung robust ausgestattet. Robust heißt, die Beamten hatten eine stärkere Bewaffnung und trugen vereinzelt schwere Schutzausausstattung. „Es war ein insgesamt gelungener Einsatz, bei dem niemand verletzt wurde“, so die abschließende Bewertung von Joachim Moritz, Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, die in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zuständig ist.

Die Bundespolizei bedankt sich bei der Bevölkerung für das Verständnis sowie die Unterstützung und bedauert, dass es vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen kam.

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