Trio wegen Verabredung zum Totschlag angeklagt

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Foto: Christophe Gateau / dpa-Archiv

KAISERSLAUTERN. Wegen Verabredung zum Totschlag hat die Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern drei Männer angeklagt. Das Trio habe einen 44-Jährigen töten wollen, teilte die Anklagebehörde am Donnerstag mit. Einer der Angeklagten ist der Onkel des ursprünglich geplanten Opfers.

Der 49-Jährige sowie seine 22 und 19 Jahre alten Begleiter trafen an dem Abend im vergangenen Juli in Kaiserslautern jedoch nur dessen 24-jährigen Sohn an. Dieser soll von den beiden jüngeren Angeklagten mit einem Pfefferspray und einem Messer attackiert und verletzt worden sein.

Laut Staatsanwaltschaft hatte der 49-Jährige zum wiederholten Male Geld von seinem Neffen verlangt, er benötigte dies für seinen Lebensmittelmarkt. Als der Neffe trotz Todesdrohungen nicht zahlte, fuhr der 49-Jährige mit dem 22-Jährigen aus Düsseldorf und dem 19-Jährigen aus dem Ruhrgebiet nach Kaiserslautern, um den 44-Jährigen zu töten. Außerdem wollten sie dessen Sohn wegen familiärer Streitigkeiten mit einem Messer verletzen.

Wegen Fluchtgefahr sitzen die Drei in Untersuchungshaft. Der Ältere ist auch wegen versuchter schwerer räuberischen Erpressung angeklagt, die beiden jüngeren Männer wegen gefährlicher Körperverletzung. Die beiden Älteren haben bislang weitgehend von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht, der 19-Jährige bestreitet den Tatvorwurf.

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