RWE räumt Barrikaden im Hambacher Forst: Polizei schützt

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Foto: dpa-Archiv

KERPEN. Der Energiekonzern RWE hat im Hambacher Forst erneut Barrikaden und Hindernissen geräumt. Die Polizei schützte die RWE-Mitarbeiter am Mittwoch wie schon in der Vergangenheit bei den Arbeiten vor möglichen Übergriffen von Braunkohlegegnern.

Es habe aber keine Störungen gegeben, teilten die Beamten mit. Bauten und Zelte am Boden, in denen offensichtlich Menschen leben, wurden demnach nicht geräumt. RWE fuhr nach eigenen Angaben etwa 120 Kubikmeter Material aus dem Wald, darunter Europaletten und Möbel.

Eine kleine Gruppe von Vermummten, die die Arbeiten beobachtete, kam den Platzverweisen der Polizei nach und ging weg. Die Rettungswege seien wieder frei, erklärten die Beamten am Nachmittag nach dem Ende des Einsatzes. Den letzten Polizeieinsatz dieser Art hatte es vor rund drei Wochen gegeben. Damals fanden Beamte eine Sprengattrappe und Zwillen.

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