Gleich 10 Straftaten auf einmal – 34-Jährige Pkw-Fahrerin nach Flucht gestellt

0
Foto: dpa-Archiv

LOCKWEILER/WADERN. In Lockweiler im Nordsaarland kam es am heutigen Montag gegen 10.45 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Urkundenfälschung, Straftaten nach der Abgabenordnung und dem Kraftfahrzeugsteuergesetz, Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Verdacht Kennzeichendiebstähle und Fahren ohne Zulassung. Dies sind die Tatvorwürfe, die einer 37 Jährigen Frau aus einem Waderner Stadtteil gemacht werden.

Einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Nordsaarland war die 37 jährige als Fahrerin eines Pkw am heutigen Montag, dem 11.12.2018 um 10.50 Uhr, in Lockweiler aufgefallen. Gegebenen Anhaltezeichen leistete die Fahrerin keine Folge, vielmehr flüchtete sie mit überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Straßen von Lockweiler. In die Verfolgungsfahrt wurde eine zweite Funkstreifenbesatzung der Polizeiinspektion Nordsaarland einbezogen.

In der Primsstraße in Lockweiler errichtete die zweite Streifenwagenbesatzung eine Kontrollstelle. Ein auf der Straße stehender 42 Jähriger Polizeibeamter gab der flüchtenden Frau Anhaltezeichen, die sie jedoch auch missachtete. Um nicht überfahren zu werden, sprang der Polizeibeamte zur Seite. Kurze Zeit später stoppte die Frau, die nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, ihren nicht zugelassenen und nicht versicherten Pkw und konnte ergriffen werden.

Sie führte geringe Mengen Betäubungsmittel mit sich. Die an dem Pkw angebrachten Kennzeichen waren mit Zulassungssiegeln versehen, die von anderen Kennzeichen herrühren. Wie sie in den Besitz des Pkw kam, steht derzeit noch nicht fest. Anlässlich der Verfolgungsfahrt entstanden keine Personen- und keine Sachschäden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.