Klimaschutz und Fledermäuse: Grüne starten Landesparteitag

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Annalena Baerbock, Die Grünen, positioniert ein Bechsteinfledermaus-Plüschtier auf dem Hals einer Wasserflasche. Foto: Andreas Arnold /dpa-Archiv

BINGEN. Mit einem Appell für entschlossenes Handeln im Klimaschutz stimmen sich die Grünen in Rheinland-Pfalz auf die Kommunal- und Europawahlen im Mai 2019 ein. «Wir vernichten unsere Lebensgrundlagen in atemberaubendem Tempo», sagte die Landesvorsitzende Jutta Paulus zum Auftakt eines Parteitags am Samstag in Bingen.

«Wir haben keinen Planeten B!» Paulus tritt bei der Europawahl als Kandidatin an.

Hitze und Dürre in diesem Sommer, so sagte Paulus, hätten «vielen Menschen die Augen geöffnet». Jetzt müsse alles getan werden, um die Klima-Erwärmung doch noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. «Der Aufstand gegen die Klimakrise hat begonnen», rief Paulus vor den rund 200 Delegierten und nannte dabei die Proteste gegen den Braunkohle-Abbau und gegen die Rodung des Hambacher Forsts.

Dabei hielt die als Gast teilnehmende Grünen-Bundesvorsitzende Annalena Baerbock eine Stoff-Fledermaus hoch – der Schutz der Bechsteinfledermaus hatte die geplante Rodung zunächst gestoppt.

2 KOMMENTARE

  1. Deutschland hat sogar diese Woche einen Anti-Preis fürs Versagen beim Kohleausstieg und den eigenen Klimazielen für 2020 gewonnen! Wir sind „Das Fossil des Tages“.

  2. Haha, zum Hambacher Forst: Leitentscheidung der rot-grünen Landesregierung aus dem Mai 2016: „Braunkohle ist im rheinischen Revier weiterhin erforderlich, dabei bleiben die Abbaugrenzen der Tagebaue Inden und Hambach unverändert“
    Oder hier in RLP: Erst gegen den Hochmoselübergang wettern und dann an der Regierung den Weiterbau beschliessen.
    Die GRÜNEN sind der letzte Witz, Selbstbereicherer oder im besten Fall lächerlich wie Claudia Roth.

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