Besuch aus Frankreich bei Westnetz in Trier

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Bei Westnetz in Trier informierten sich Studenten aus Dijon in Ostfrankreich über die dualen Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland. (Fotos: David Kryszons/innogy)

TRIER. Das duale Ausbildungssystem stößt auch über die Grenzen des Landes hinaus auf Interesse. Zehn französische Studentinnen und Studenten der Hochschule „Lycée Stéphen Liégeard“ haben sich jetzt im Aus- und Weiterbildungszentrum in Trier über das deutsche Ausbildungssystem informiert.

Die jungen Menschen aus dem Nachbarland hatten am Besuchstag gemeinsam mit den Auszubildenden von Westnetz des ersten bis dritten Ausbildungsjahres trotz der Sprachbarriere besonders viel Spaß beim Löten von Platinen. Außerdem erfuhren die Gäste aus Frankreich viel Wissenswertes über die Ausbildung bei Westnetz und den Verteilnetzbetreiber von innogy.


Bereits zum dritten Mal besuchte eine Gruppe der Hochschule aus Ostfrankreich die Ausbildungsstätte in Trier. Die jungen Berufsstarter absolvieren in Dijon ein Studium der Betriebswirtschaftslehre im kaufmännischen Bereich. Die Kollegen der Aus- und Weiterbildung in Trier erfüllten gerne den Wunsch der Studenten, die Betriebsabläufe und Ausbildungswege bei Westnetz in Trier kennenzulernen und nahmen sich Zeit für alle Fragen. „Ein duales Ausbildungssystem gibt es in Frankreich nicht“, erläutert Christian Hein, Ausbildungsmeister bei Westnetz in Trier. „Deswegen öffnen wir gerne unsere Pforten und erklären den Besuchern aus Frankreich die Besonderheiten in Deutschland.“

Die Reise von rund 400 Kilometern hatten die Gäste aus Dijon dabei mit dem Reisebus begonnen. Neben dem Besuch bei Westnetz in Trier stehen auf der Fahrt der Studenten auch Besichtigungen bei der Berufsschule, bei einem Fleisch- und Wursthersteller und bei der Handwerkskammer auf dem Programm. Eine Stadtbesichtigung in Trier und ein Besuch der örtlichen Boulderhalle, einem Klettersport in sicherer Absprunghöhe über Weichbodenmatten, runden das Angebot ab.

„Es interessiert mich, über den Tellerrand zu schauen und zu entdecken, welche Ausbildungssysteme es in Deutschland gibt“, erklärt Hajare Bouslamti, einer der Studentinnen aus Dijon. „Ich freue mich, dass wir die Möglichkeit haben, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen zu sammeln.“

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