Umstrittene Globus-Ansiedlung: So denkt der Trierer Stadtvorstand!

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Bildquelle: Lisa Bergmann

TRIER. In der Diskussion um die umstrittene Ansiedlung eines Globusmarktes, sieht der Trierer Stadtvorstand „eine Chance“, wie Oberbürgermeister Leibe erklärte. Ein entsprechender Lenkungsausschuss werde nun eingerichtet.

Eine Vorentscheidung ist dadurch allerdings noch nicht gefallen. Die Verwaltung müsse nun ein Verwaltungsverfahren auf den Weg bringen, bis zu dem Punkt, dass der Trierer Stadtrat über den ausgearbeiteten Vorschlag mit Ja/Nein entscheidet. Danach ginge es noch zur Genehmigungsbehörde der SGD Nord, erklärte der OB gegenüber dem Radiosender RPR1.

20 KOMMENTARE

  1. Es ist eine Chance fuer Trier , noch attraktiver zu werden. Mam sollte nicht den Fehler wie bei Martin machen! Wer kassiert da jetzt die Gewerbesteuer und mehr???

  2. Ich finde es willkommen in Trier einen Clobusmarkt zu bauen.Mehr Arbeitsplätze ,u.s.w
    In einer Hinsicht hat Trier auch nicht’s zu bieten , ich kann es nicht verstehen das gewisse Leute dagegen sind so wie der Stadtrat . Lasst doch einfach die Bürger entscheiden,und nicht die Bonzen , die Angst haben ,,würden nicht’s mehr verdienen.
    Hört lieber auf die Leute die weniger geld haben und überleben müssen.das ist sinnvoll, Globus herzlich willkommen in Trier

        • welche Kleinen meine Sie denn ? Wo gibt es denn noch Tante Emma Läden, der Bereich ist doch von Filialketten Discountern besetzt und als klein kann man die nicht bezeichnen.

          • Auch die vielen kleinen Lebensmittelläden etc.in den Stadtteilen oder angrenzenden Dörfern werden darunter leiden!!! Aber was interessiert es mich solange ich nicht davon betroffen bin, gelle Herr/Frau Krawalle

  3. Ich bin wirklich mal gespannt, wie sich die Trierer spd diesbezüglich positionieren wird.
    So wie es aussieht, werden die Spezialdemokraten wieder versuchen – neoliberale Entscheidungen – als soziale Wohltat für den Bürger zu verkaufen.. Wahrscheinlich denken die sogar, wenn sie bei dieser Entscheidung populistisch für die Globus- Ansiedlung stimmen, dass sich das dann positiv auf die kommende Kommunalwahlen auswirken könnte? Das wird jedoch nicht so sein, denn viele Bürger sind bereits über die Nachteile dieser Ansiedlung an diesem Standort (und der Mittel dazu..) aufgeklärt. Die cdu hat sich bei dieser Causa „Globus- Ansiedlung“ wesentlich klüger verhalten, indem Sie öffentlich diesbezüglich vorerst schweigt. Denn die Trierer Union weiß ganz genau (im Gegensatz zur Trierer spd), dass sie mit einer Entscheidung pro Globus viele eigene Wähler vor den Kopf stoßen würde.

  4. Was außer Fleischkäsweck hat Globus eigentlich anzubieten? Nix was es in den vorhandenen Betrieben nicht auch gibt!! Der einzige Unterschied ist, dass man Parkplätze, die es in der Innenstadt zu wenig gibt, vor der Haustüre hat!

    • Auch wenn mich der „Fleischkäsweck“ nicht so sehr interessiert…Sie bringen gut auf den Punkt, weshalb Trier einen Globusmarkt a) „verkraften“ und b) wahrscheinlich sogar gut gebrauchen kann. „Konkurrenz belebt das Geschäft“…ein Bisschen (?Wieder-)Belebung tut dieser Stadt gut.

    • Und das ist genau der Wettbewerbsvorteil den sich Globus viel kosten lässt!!! Oder glauben Sie wirklich hier würde kein Geld für die Zustimmung, an die entsprechenden Politiker fließen? Und dann ist ja da auch noch der TRierische Volkfreund, der durch gezielte Beeinflussung( siehe Bericht Koblenz), seinem größten Werbekunden die Steigbügel hält! Hoffe die intelligenten Stadträte durchschauen, im Gegensatz zur FDP,dieses abgekartete Spiel!

  5. „Ganz Gallien ist von den Römern besetzt …““Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.
    Es ist von 70,1% der Bevölkerung gewünscht, dass ein Globus nach Trier kommt. Warum sollte ein erfolgreiches Konzept nicht in Trier funktionieren welches in anderen, wesentlich kleineren Städten suuper funktioniert? Kann sich Kommunalpolitik gegen die Meinung und Wünsche des Bürgers entscheiden? Wie oft ist Trier schon auf die Schnauze gefallen weil man einfach etwas verpennt hat. Ich möchte freie Auswahl an Ware und Dienstleistung, und kein Trierer Unternehmerkartell, ich möchte Preise zum Wirtschaften meines Haushaltes und somit ist Globus in Trier absolut zu begrüßen, willkommen und gewünscht.

    • Warum glauben Sie gibt es dieses einhandelskonzept eigentlich? Glauben Sie die Leute, die dies seinerzeit verabschiedet haben, hätten sich nix dabei gedacht? Hier geht es auch nicht um Globus ,sondern um den Standort!!!!!!!!! Wenn man sich fair den Gegebenheiten stellen würde, könnte man doch versuchen eines der drei Karstadt/Kaufhof- Häuser zu kaufen und dort einen Globus etablieren!!!!! Aber dann hätte man ja keinen Standort und Wettbewerbsvorteil mehr!!!!! Und noch ein Beispiel für die Globusfans die die Zusammenhänge nicht richtig verstehen oder verstehen wollen. Wenn ich morgen einen, zwei oder mehrere Foodtrucks in der Trierer Fußgängerzone aufstellen würde, würde dass bestimmt von vielen Besuchern der Stadt begrüßt und auch genutzt! Ich würde, weil ich ja so gut wie keine Miete zu zahlen habe, Gewinn in astronomischen Höhen machen! Da die Satzung der Stadt Trier dies aber nicht zulässt, bekomme ich auch keine Genehmigung! Glauben Sie, wenn Ich jetzt die Stadt fragen würde, ob sie die Satzung für mich ändern würde, käme sie mir sofort entgegen und würde mir die entsprechenden Genehmigungen erteilen? Wohl eher nicht! Und warum nicht? Bin ich weniger wert als Globus ?

      • Das mit den Foodtrucks ist ein tolle Idee!

        Wenn ich jetzt so ein Vermögen (2,1 Milliarden Euro ) wie Thomas Bruch hätte, sowie die guten Kontakte in die Politik – dann würde ich zum einen die Cima Beratungs und Management GmbH ein Gutachten für die Foodtrucks in der Stadt schreiben lassen. Dazu noch meine Firma nutzen um Lobbyarbeit beim Trierer Stadtrat zu machen – damit die Stadt dann ein zweites Gutachten beauftragt – wo eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass es auch „pro Foodtrucks“ ist – damit dann in der Konsequenz der Stadtrat bei der Abstimmung mit „Ja“ zu Foodtrucks stimmt – denn zur Rechtfertigung gibt es ja die (getürkten?) Gutachten.

        • Ja, wenn ich Thomas Bruch wäre, hätte ich damit Erfolg! Wie kommt der Globusschreiberling weiter oben eigentlich auf 70,1% Zustimmung?

  6. Es heisst Herr Krawall, ohne e wir haben keine französischen Vorfahren. Wo denken Sie machen die Dorfbewohner ihre Grosseinkäufe ? Im, falls noch existierenden ,Dorfladen oder in den Supermärkten des Speckgürtels der Städte ?
    Über die Ansiedlung von Globus wird heftig gestritten, dass Ralingen einen Norma Supermarkt bekommen soll das interessiert niemanden, da sollen wohl auch Kunden hingelockt werden denn Ralingen dürfte nicht gross genug sein um den Norma gewinnbringend zu betreiben, so what ?

    • Haben die Trierer Stadträte eigentlich mitbekommen, dass eine der vordringlichsten Forderungen der französischen Gelbwesten, die Beendigung der Ausweisung von Gewerbegebieten an den Stadträndern ist!!!!!! Man merkt jetzt was es für das Lebensgefühl bedeutet,wenn die kleinen Einzelhändler und die Gastronomie wegfallen und die Innenstädte veröden, oder mit 1 Euroladen vollgepflastert sind! Kann nur hoffen, dass sich die Trierer Stadträte ihrer Verantwortung bewusst sind!

  7. Bin mal wieder auf der Durchreise in Trier gelandet,daß die letzten 30 Jahre so oft.
    Kann mich des Eindruck es nicht erwehren,das in den letzten Jahren ,eine gewisse Provinzielle Sicht ,breit macht.
    Ob dieses,an den verbliebenen ,echten Trierern liegt,oder der Importware,vermag ich nicht zu deuten
    Schade.

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