Ex-Freundin im Streit erstochen: Anklage gegen 23-Jährigen

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Foto: Marc Tirl / dpa-Archiv

FRANKENTHAL/NEUSTADT. Weil er seine Ex-Freundin im Streit erstochen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal Anklage gegen einen 23 Jahre alten Verdächtigen erhoben. Dem in Deutschland geborenen Türken werde Totschlag, versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Justiz am Montag mit.

Der Angeklagte soll im Juli in Neustadt die 19-Jährige erstochen und mit dem Messer auch einen 42-jährigen Nachbarn, der der Frau helfen wollte, erheblich verletzt haben. Der Mann habe die Taten «im Wesentlichen gestanden», hieß es. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Vor der Tat soll der Mann mit seiner Ex-Freundin in Streit geraten sein. Dann habe er die Frau mit mehr als zehn Stichen getötet, teilte die Staatsanwaltschaft im Juli mit. Ermittlungen zufolge war es nicht der erste Übergriff. Der Mann wurde demnach am 27. April wegen Körperverletzung rechtskräftig verurteilt. Weil er seine Ex-Freundin geschlagen und gewürgt hatte, verurteilte ihn das Amtsgericht Neustadt zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten.

Damals schon, als er die – laut Staatsanwaltschaft – in Polen geborene Frau angegangen hatte, seien beide kein Paar mehr gewesen. In den Prozessakten habe sich auch der Hinweis befunden, dass der mutmaßliche Täter und das Opfer Eltern eines gemeinsamen Kindes sind.

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