Zum Jahresabschluss gegen den Tabellennachbarn: Eintracht empfängt Arminia

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TRIER. Am Samstagnachmittag (Anstoß: 15 Uhr) endet für Eintracht Trier das Fußballjahr 2018. Bevor der SVE sich dann in die bis Mitte Februar andauernde Winterpause verabschiedet, gastiert mit dem FC Arminia 03 Ludwigshafen ein Aufsteiger und Tabellennachbar im Trierer Moselstadion.

Nachdem es die Blau-Schwarz-Weißen zuletzt unter anderem in Koblenz verpassten, sich für eine gute Leistung mit drei Punkten zu belohnen, soll gegen die Gäste unbedingt ein Heimerfolg her.

„Wir werden am Samstag eine Mannschaft auf den Platz bringen, die noch einmal alles raushaut und im letzten Spiel des Jahres alles gibt. Wir wollen unbedingt mit einem Sieg in die Winterpause – auch wenn das aufgrund der Personalsituation nicht ganz einfach wird“, lautet die klare Marschroute, die SVE-Chefcoach Josef Cinar vor dem Duell mit der Arminia vorgibt. Dabei hat sich die Personalsituation nach dem starken Auftritt am vergangenen Sonntag bei Tabellenführer Rot-Weiß Koblenz nochmals verschärft. Neben den länger fehlenden Tim Garnier, Luca Sasso-Sant und Felix Fischer werden auch Jason Thayaparan (Verdacht auf Patellaluxation), Godmer Mabouba und Kapitän Simon Maurer (beide Gelb-Rot-Sperre) in jedem Fall fehlen. Dicke Fragezeichen stehen weiterhin auch hinter Mittelfeldmotor Maurice Roth und Keeper Denis Wieszolek (beide angeschlagen). Über einen Einsatz beider Akteure wird kurzfristig entschieden. Spielen werden dagegen laut Cinar die Youngster Stephan Schuwerack und Kevin Kling – auf welcher Position ließ der Übungsleiter allerdings noch offen. „Natürlich wird es ein schwieriges Spiel, weil wir ganz viele wichtige Leute ersetzen müssen. Aber wir werden das als Mannschaft auffangen und ich habe Vertrauen in die Jungs, die morgen die Chance bekommen. Es wird Zeit, dass wir uns nach den guten Leistungen gegen Lautern, die TuS und Rot-Weiß Koblenz endlich mal belohnen.“

Dabei stehen die Vorzeichen trotz der personellen Sorgen nicht schlecht. Die Arminia, die gut in die Saison gestartet war, wartet inzwischen seit acht Spielen auf einen Sieg. Auch wenn zuletzt Achtungserfolge unter anderem gegen Mechtersheim (2:2) und Pfeddersheim (2:2) gelangen, fehlte immer ein Quäntchen Glück zum „Dreier“. Auswärts ist die Bilanz der Arminia generell nicht allzu stark: Erst vier Punkte holte die Mannschaft von Neu-Coach Hakan Atik, der Anfang November vom zurückgetretenen Heiko Magin übernahm, auf des Gegners Platz. „Wir freuen uns auf die Partie, auch wenn es nicht einfach wird. Die Arminia wird sicher versuchen, Fußball zu spielen. Auch wenn die Ergebnisse das zuletzt vielleicht nicht so gezeigt haben, haben sie sich als Team gut stabilisiert“, ordnet Coach Cinar den kommenden Gegner ein.

Dass der Aufsteiger dem SVE gefährlich werden kann, erlebten die Moselstädter nicht zuletzt im Hinspiel: Bei Gluthitze trennten sich beide Teams am Ende mit 2:2. Anstoß des Rückspiels im Trierer Moselstadion ist am Samstagnachmittag um 15 Uhr.

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