Rauch an Regionalexpress: Bis zu 200 Reisende verlassen Bahn

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TRIER/BETZDORF. Nach einer Rauchentwicklung an einem Regionalexpress zwischen Aachen und Siegen haben am Mittwoch 150 bis 200 Reisende die Waggons verlassen. Nach ersten Erkenntnissen wurden rund 40 Fahrgäste am Bahnhof Betzdorf (Kreis Altenkirchen) im Norden von Rheinland-Pfalz ärztlich versorgt, wie eine Bahnsprecherin mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen wurden 55 Reisende aufgrund der Rauchentwicklung und Atembeschwerden durch die Schnelle-Eingreif-Gruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes in der Bahnhofshalle ärztlich versorgt. Acht Personen wurden im Anschluss daran zur Beobachtung, aufgrund des Verdachts einer Rauchvergiftung, ins Krankenhaus Kirchen eingeliefert. Durch die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) wird die Ursache der Rauchentwicklung derzeit untersucht.

«Die Situation ist nach einem Einsatz der Feuerwehr unter Kontrolle», erklärte sie. Rettungskräfte und Bahnmitarbeiter kümmerten sich vor Ort um die weitere Betreuung der Reisenden.

Die Ursache der Rauchentwicklung war laut Bundespolizei Trier eine festgefahrene Bremse am Zug der Linie 9. Durch den Lokführer wurde die Bremse gelöscht und im Anschluss daran durch die Feuerwehr Betzdorf heruntergekühlt. Die Bahnstrecke war laut der Sprecherin am Mittwochnachmittag rund zwei Stunden gesperrt, bevor sie wieder freigegeben wurde.

Erst am 12. Oktober war an der Schnellfahrstrecke Köln – Rhein/Main ein Feuer in einem fahrenden ICE ausgebrochen. Alle gut 500 Menschen an Bord wurden gerettet. Fünf erlitten leichte Verletzungen. Das Feuer zerstörte den Zug und beschädigte Gleise. Die Brandursache ist weiter unklar.

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