Linke unterstützt Studenten-Protest

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TRIER. Die Linke mit der Bundestagsabgeordneten Katrin Werner unterstützt in einem Schreiben den Protest der Studentinnen und Studenten an der Universität Trier gegen Kürzungen im Hochschuletat und fordert einen Nachtragshaushalt der Landesregierung.

Wörtlich schreibt Werner: „Die rot-grüne Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag niedergeschrieben, dass sie nicht an Bildung sparen will. Nun drückt sie der Hochschule ihr Spardiktat auf. Durch die Schuldenbremse wird im Bereich Hochschulpersonal eine immense Streichung durchgeführt. Dies wird den Lehrbetrieb im Land in den nächsten fünf Jahren unmöglich machen. Nun ist der Bildungskahlschlag auch in Trier angekommen. Ich unterstütze die Studierenden in ihrem Protest, schließe mich der Forderung von Werner Dörr (GEW) an und fordere die Landesregierung und die Mitglieder im rheinland-pfälzischen Landtag auf, einen Nachtragshaushalt zu beschließen, in dem die Einsparungen im Bildungsbereich zurückgenommen werden. Nur so kann die Bildungsqualität an den Universitäten in Trier und Rheinland-Pfalz erhalten werden.“

Werner fährt fort: „Die Linke spricht sich klar gegen die Schuldenbremse und die aus ihr heraus resultierende Politik aus. Für uns ist klar, dass die Einnahmeseite erhöht werden muss und es keine Kürzungen im Bereich Bildung, Soziales, Kultur geben darf. Die Linke verwehrt sich auch gegen das Instrument der Nachtragshaushalte. Aber hier geht es darum, eine katastrophale Fehlentscheidung rückgängig zu machen.“ (red)

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ASTA-Sprecher zum Protest

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