Vom Klassenzimmer ins Forschungslabor: Chemie Leistungskurse des FWG zu Besuch bei Merck in Darmstadt

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Bildquelle: Gudrun Preßler-Rickert

TRIER. Wie sieht die Technik der Zukunft aus? Wird es aufrollbare Fernseher geben? Lassen sich biegsame Smartphones bauen?

All diesen Fragen gingen die Chemie Leistungskurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 des FWG am Montag, dem 19.11.18, bei Merck in Darmstadt auf den Grund. Dabei erhielten die Leistungskursschüler/innen detaillierte Einblicke in einen Unternehmensbereich, der sich mit der Entwicklung und Synthese von Stoffen zur Produktion von OLEDs (organic light emitting diode) beschäf- tigt. In einem interaktiven Vortrag wurde die Funktionsweise der OLED-Technologie erklärt und eine Abgrenzung zur LCD-Technologie vorgenommen. Besonders interessant war die Einschätzung des Referenten, welche Neuerungen mit der OLED-Technologie möglich sind: Biegsame Smartphones oder Fernseher, die nur noch so dünn wie eine Tapete sind und sich nach Belieben auf- und abrollen lassen und vieles mehr. All dies könnte schon in naher Zukunft alltäglich werden. Konkret erfahrbar wurde die Forschungsarbeit bei Merck bei der Besichtigung verschiedener Labore, unter anderem einem Reinraumlabor. Hier konnten die Leistungskursschüler/innen zahlreiche Eindrücke sammeln.

Am Nachmittag kamen die Leistungskursschüler/innen in ungezwungener Atmosphäre mit Herrn Dr. Hartmut Hein, einem ehemaligen Schüler des FWG, ins Gespräch und stellten ihm zahlreiche Fragen, zu den Themen Forschung, Entwicklung und Innovation in der Chemiebranche. Aber auch über Aspekte der Berufsorientierung und der Veränderungen der beruflichen Anforderungen in der Zukunft fand ein reger Austausch statt.
Der Besuch des Werksgeländes von Merck hat den Leistungskursschüler/innen nicht nur ermöglicht, Erfahrungen und Eindrücke über den Unterricht hinaus zu sammeln, sondern auch ihr Interesse für Innovationen und Forschung im Bereich Chemie zu wecken und darüber hinaus bezüglich der eigenen Berufsmöglichkeiten eine Orientierungshilfe zu geben.

Text: Markus Burg

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