Verband: Brauchen in Rheinland-Pfalz Pflegekräfte aus dem Ausland

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Bildquelle: DAK Gesundheit

MAINZ. Der Mangel an Pflegekräften in Rheinland-Pfalz lässt sich nach Auffassung eines Fachverbands nur mit Hilfe von Beschäftigten aus dem Ausland bewältigen. «Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigen sofort Entlastung durch zusätzliche Kräfte in der Altenpflege, damit sie überhaupt einmal durchatmen können», sagte Bernd Meurer nach einer Mitteilung vom Montag.

Er ist Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste und dessen Landesvorsitzender. Die in Rheinland-Pfalz fehlenden 2000 Kräfte müssten zu großen Teilen aus dem Ausland kommen. Nur mit einer schnelleren Anerkennung internationaler Pflegekräfte könne die Versorgung kurz- und mittelfristig sichergestellt werden.

Die Gewinnung von Pflegekräften aus der EU und aus Drittstaaten ist auch Teil einer Initiative der Landesregierung, die nun unter dem Namen «Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0 – 2018 bis 2022» fortgesetzt wird, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag mit Branchenvertretern unterzeichnet.

Ministerin Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sowie Vertreter von Landespflegekammer, Pflegegesellschaft, Landeskrankenhausgesellschaft und der Gewerkschaft Verdi betonten gemeinsam, die Sicherung von Fachkräften in der Pflege sei eine «Daueraufgabe», die sich nur gemeinsam bewältigen lasse. Die Initiative soll auch helfen, die Zahl der Auszubildenden in der Branche zu steigern sowie die Ausbildung und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

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