Nach Streit mit dem Tode bedroht – SEK-Einheit rückt in Wittlich aus

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Symbolbild: SEK-Einheit. Foto: Boris Roessler / dpa-Archiv

BERNKASTEL-KUES/WITTLICH. Am Samstagabend, 17. November, meldete ein Geschädigter gegen 20 Uhr der Polizei in Bernkastel-Kues, dass er sich nach Streitigkeiten mit einem Bekannten zu einer Aussprache in dessen Fahrzeug getroffen habe.

Als er im PKW sitzend eine Schusswaffe erkannte, habe er die Flucht ergriffen. Daraufhin glaubte der Mitteiler, zwei Schüsse gehört zu haben. Noch während er sich bei der Polizei aufhielt, wurde er von seinem Kontrahenten telefonisch mit dem Tode bedroht.

Die unmittelbar eingeleiteten Ermittlungen der Polizei führten zur Lokalisierung des Tatverdächtigen in einer Wohnung in der Straße „Am Rothenberg“ in Wittlich. Aufgrund des unklaren Gefährdungspotentials forderte der polizeiliche Einsatzleiter Unterstützung durch einen Polizeihubschrauber sowie von Spezialkräften zur Klärung der Lage und zur Festnahme des Verantwortlichen an.

Um 1 Uhr am Sonntagmorgen wurde der Mann in der lokalisierten Wohnung von Kräften der Spezialeinheit ohne Gegenwehr festgenommen. Die vom Geschädigten beschriebene Schusswaffe wurde bisher nicht aufgefunden. Am Tatort nahe Bernkastel-Kues und in der Wohnung in Wittlich stellten die Ermittler jedoch Schreckschussmunition sicher.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und unerlaubten Waffenbesitzes ein. Die Ermittlungen dauern an.

1 KOMMENTAR

  1. Die Rechnung für den SEK-Einsatz geht dann bitte an den Herrn, der seine Freunde für Morddrohungen im Polizei-Wartezimmer anruft. Oder abschieben? Nach Reichsbürgistan?

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