Erweiterung – Neue Bäume auf dem Trierer Hauptfriedhof

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ienen Bäume, die gefällt werden müssen, als Lebensraum für Tiere, werden die gefällten Stämme an intakten Bäumen befestigt. Christian Thesen vom Grünflächenamt überzeugt sich auf dem Hauptfriedhof davon, dass die Stämme auch weiterhin als Lebensraum angenommen werden.

Bildquelle: Grünflächenamt Trier

TRIER. Daniel Klasen, Friedhofsmeister des Hauptfriedhofs, und Christian Thesen, Sachgebietsleiter Stadtbäume, trafen sich vergangene Woche, um die Fällungen und Neupflanzungen auf dem größten Friedhof der Stadt zu besprechen.

Bei der geplanten Erweiterung des Baumgrabfelds etwa sollen zunehmend buntlaubige Arten berücksichtigt werden, die beispielsweise eine rote Herbstfärbung haben. Klasen und Thesen besprachen auch, dass bis zum Frühjahr 2019 auf dem Baumgrabfeld drei Bäume gefällt und sechs neue gepflanzt werden. Stellen die Baumexperten fest, dass Stämme in besonderem Maße Lebensraum für Tiere sind, der Baum aber gefällt werden muss, gibt es die Möglichkeit, die gefällten Stämme an intakten Bäumen zu befestigen. Christian Thesen überzeugte sich davon, dass die Stämme auch weiterhin als Lebensraum angenommen werden.

Insgesamt ist Thesen mit der Fällquote der aktuellen Saison zufrieden. Diese beläuft sich auf nur circa 0,25 Prozent des gesamten Stadtbaumbestandes, der 80.000 Bäume umfasst. Die durchschnittliche Quote liegt bei etwa einem Prozent.

Das Grünflächenamt weist im Übrigen darauf hin, dass Bäume noch bis Ende Februar gefällt werden dürfen. Vom 1. März bis 30. September ist dies verboten. Kranke und tote Bäumen dürfen das ganze Jahr über gefällt werden.

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