FaszienWorkout – Verletzungen vorbeugen, Schmerzen lindern, Leistungsfähigkeit verbessern

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Symbolbild // Foto: dpa

TRIER. Faszien sind unser Bindegewebe. Als Fasziengewebe bezeichnet man alle faserigen und kollagenhaltigen Bindegewebsstrukturen (z.B. Sehnen, Organhüllen, etc.). Durch gezielte Übungen und spezielle Massagetechniken kann man sein Fasziensystem aktivieren. Das verbessert die Körperwahrnehmung, die Beweglichkeit und Leistungsfähigkeit. Die Faszien sind ein körperweites Spannungsnetzwerk, das uns von Kopf bis Fuß und von außen nach innen durchzieht. Sie beeinflussen das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und die Haltung. Verklebte Faszien sind oft Ursache für Verletzungen und Schmerzen. Bewegung verändert die Struktur der Faszien positiv. Beeinflussen Sie Ihr Fasziengewebe positiv, indem Sie ihr individuelles Training durch gezielte Faszienübungen ergänzen.

Faszientraining:

Faszienmassage:
Eigenmassage mit der Hartschaumrolle belebt die Faszien durch besseren Flüssigkeitsaustausch

Faszienmoves:
Führen Sie weite, schwungvolle, federnde und geschmeidige Bewegungen aus. Das erhöht die elastische Spannkraft.

Faszienstretch:
Dehnen Sie anstelle einzelner Muskeln lange Muskelketten schmelzend und dynamisch federnd. So verbessern Sie die mechanischen Eigenschaften der Faszie.

Körperwahrnehmung:
Nutzen Sie die Übungen, um Ihren Körper besser wahrzunehmen.

Trainingsinfos:

Beispiel: Ein- bis dreimal pro Woche das eigene Training mit einer Faszienübung ergänzen.

– In aufgewärmten Zustand
– 10 – 15 Minuten
– Nach Bedarf 6- 8 Übungen
– Zur Regeneration: gut dosiertes, langsam schmelzendes Rollen (Faszienmassage)
– Zur Aktivierung: schnelleres Rollen ohne viel Druck
– Optimale Intensität: abhängig vom individuellen Schmerzempfinden
– Auf einer Skala von 1- 10 (0= kein Schmerz, 10 = vernichtender Schmerz) sollte nie mehr als Stufe 7 erreicht werden
– Kurzfristige Erfolge spüren Sie sofort, nachhaltige Veränderungen brauchen Zeit

Faszientools:

– Klassische Faszienrollen: 30 – 45 cm lang, zylinderförmig, glatte Oberfläche, der Innenraum des Zylinders ist hohl; Standardmodell
– Weiche Faszienrollen: ggf. mit Zusatz „med“ versehen; geeignet für schmerzempfindliche Personen / Anfänger
– Harte Faszienrollen: ggf. mit Zusatz „pro“ versehen; v.a. für Trainierte / Sportler
– Faszienrollen mit strukturierten Oberflächen: häufig mit Noppen oder Rillen ausgestattet, dienen der zusätzlichen Massage
– Mini-Faszienrollen: deutlich kleiner in Länge und Durchmesser; eignen sich v.a. zum Abrollen von Armen und Füßen
– Faszienbälle: gibt es in verschiedenen Durchmessern und Härtegraden; eignen sich v.a. zur punktuellen Massage
– Bedeutung der Farbe: die Farbe kann für einen Härtegrad stehen, muss aber nicht

Wollen auch Sie Ihre Faszien trainieren, melden Sie sich jetzt zum FaszienWorkout an unter www.aok-kurse.de .

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