Gladiators bei falkenstarken Nürnbergern zu Gast

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TRIER/NÜRNBERG. Es ist Premierentag in Nürnberg: Die RÖMERSTROM Gladiators Trier reisen am Sonntag, den 18. November 2018 zum ersten Heimspiel der Nürnberg Falcons nach Mittelfranken. Die Falcons mussten kurz vor dem Saisonstart die Schließung ihrer Halle hinnehmen. Nun steht ein Eventzelt am Flughafen zur Verfügung, indem die Gladiatoren um 18:00 Uhr (Livestream auf airtango.live) nun ihren 10. Spieltag bestreiten.

„Nein. Wir haben uns gar nicht mit der Situation beschäftigt. Das hat keinen Einfluss“. Head Coach Christian Held wollte sich gar nicht erst auf die Frage einlassen, ob es für beide Teams ein Auswärtsspiel werden könnte. Denn aufgrund der besonderen Hallensituation bestreiten die Nürnberg Falcons gegen die RÖMERSTROM Gladiators erst am 10. Spieltag ihr erstes Heimspiel. Insgesamt ist es erst das fünfte Spiel in dieser Saison für das Team von Headcoach Ralph Junge. Und trotz dieser eher problematischen Situation stehen die Falcons mit vier Siegen aus diesen fünf Auswärtsspielen sehr gut da. Unter anderem schlugen die Nürnberger dabei Teams wie Rostock, Tübingen und Schalke. Mit dieser Statistik steht das Team derzeit auf Rang Sechs der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Die Franken gehen dabei einen klar strukturierten Weg. Zu vielen Talenten wie dem 19-jährigen Nils Haßfurther, der im Schnitt 20 Minuten in der ProA sieht, gesellen sich erfahrene Spieler wie Sebastian Schröder, der das Team als Kapitän aufs Feld führt, und Robert Oehle. Trotzdem ist Nürnberg miit 21,8 Jahren im Schnitt eines der jüngsten Teams der Liga. Verstärkt haben sich die Mittelfranken im Sommer vor allem mit Shooting Guard Jackson Kent. Der Amerikaner kam aus Tschechien nach Bayern und hat seitdem in fünf Saisonspielen knapp 18 Punkte pro Partie erzielt. Er ist damit fünftbester Scorer der gesamten BARMER 2. Basketball Bundesliga. In der Statistik der Steals ist er mit 2,4 im Schnitt sogar der Führende. Auf den Shooting Guard und seine schnellen Hände werden die Gladiatoren also besonders achten müssen. Doch auch unter dem Korb sind die Falcons mit Moritz Sanders und Robert Oehle stark aufgestellt. Beide Center erzielen mehr als 11 Punkte pro Spiel und treffen über 60 % ihrer Würfe aus der Zone – Top Werte in der ProA. Hinzu kommt eine starke Guard-Fraktion, die nicht nur Jackson Kent beinhaltet. Mit Marcel Pongo steht seit dem Sommer ein ProA-erfahrener junger Point Guard Kapitän Schröder zur Seite, der es mit 6,4 Assists im Schnitt versteht, seine Teamkollegen gut in Szene zu setzen.

Head Coach Christian Held sieht deshalb im kommenden Gegner ein ebenbürtiges Team mit einer tiefen Besetzung: „Nürnberg ist eine sehr gute Mannschaft, die, ähnlich wie wir, auf junge, einheimische Spieler setzt. Sie spielen sehr überlegten Basketball, machen das Spiel eher etwas langsam und lesen die Situationen extrem clever. Wir wollen natürlich auch clever und überlegt spielen, gehen dabei aber eher ein höheres Tempo und suchen schnell den Abschluss. Es wird also, neben anderen Faktoren, darum gehen, welches Team dem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann.“

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier werden am Sonntag daher viel investieren müssen, um im Eventzelt am Flughafen Nürnberg gegen die Falken gewinnen zu können. Mut macht jedoch vor allem die Auswärtsstatistik der Moselstädter, die bisher noch kein Spiel in der Fremde verloren haben. „Wir müssen auf allen Positionen gut verteidigen und alles geben, wenn wir das Spiel gewinnen wollen“, resümiert Held zum Abschluss.
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