Trierer Landesmuseum – Große Ausstellung zum Untergang des Römischen Reichs

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Museumsdirektor Marcus Reuter. Foto: Harald Tittel/Archiv (dpa)

TRIER. Das Ende des Römischen Reiches wird im Fokus einer großen rheinland-pfälzischen Landesausstellung 2022 in Trier stehen. Warum sich ein kulturell so hoch entwickelter Staat auflösen konnte, sei «wohl das größte Rätsel der Weltgeschichte schlechthin», sagt der Direktor des Rheinischen Landesmuseums Trier, Marcus Reuter, der Deutschen Presse-Agentur.

Inzwischen gebe es mehr als 700 Theorien darüber. Erstmals widme sich eine Ausstellung diesem «spannenden Thema»: Die Schau «Der Untergang des Römischen Reiches» werde von Juni bis November 2022 in drei Trierer Museen zu sehen sein.

Rheinland-Pfalz sei fast ein halbes Jahrtausend lang von den Römern geprägt worden, sagt Kulturminister Konrad Wolf (SPD). «Deshalb ist es ein höchst spannendes Vorhaben, nach den Gründen zu fragen, die zum Untergang des Römischen Reiches geführt haben.» Das Rheinische Landesmuseum Trier als Hauptstandort werde mit Spitzenexponaten aus Europa die historischen Ereignisse vom 3. bis 5. Jahrhundert aufzeigen, die das Ende eines Imperiums brachten – das einst von Britannien bis Nordafrika sowie von Spanien bis Syrien reichte.

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