Ulrike Gehring wird Vizepräsidentin der Universität Trier

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TRIER. Die Mitglieder des Senats haben die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Ulrike Gehring zur Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Trier gewählt. Sie folgt Prof. Dr. Martin Przybilski, dessen vierjährige Amtszeit im Januar 2019 endet. Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel dankte dem Germanistik-Professor für dessen Arbeit und Engagement.

Zu Ulrike Gehrings Aufgaben als Vizepräsidentin gehören neben den Bereichen Studium, Lehre, Weiterbildung auch die Internationalisierung und die Qualitätssicherung. „Wissenschaft braucht gute Rahmenbedingungen. Daher engagiere ich mich seit vielen Jahren in der akademischen Selbstverwaltung, die ich für ein hohes Gut halte“, sagte Ulrike Gehring. Seit 14 Jahren ist sie Mitglied in Gremien und Kommissionen ihres Fachbereichs und der Universität. Als Prodekanin ist sie seit einem Jahr auch Mitglied des Senats.

Die lauter werdende Forderung nach Anwendungsbezug in der Lehre stelle die Universitäten vor neue Herausforderungen. Sie will deshalb auch eine Diskussion über die Frage anregen, wie viel Praxis universitäre Lehre verträgt und wie sich anwendungsbezogene Studiengänge gegenüber dem Profil an Hochschulen positionieren können. Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen hält sie den Ausbau transnationaler Studiengänge am Universitätsstandort Trier für eine große Chance.

Ulrike Gehring studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Frankfurt/Main und Paris. Nach ihrer Promotion war sie am „zkm karlsruhe“ als wissenschaftliche Volontärin und später als Kuratorin tätig. 2003 übernahm sie an der Universität Trier eine Juniorprofessur mit dem Schwerpunkt Kunst der Moderne, Gegenwartskunst und Neue Medien. Seit 2009 ist sie Professorin und hat maßgeblich an der Konzeptionierung und Etablierung des Medienkunstlabors „generator“ auf Campus II der Universität mitgearbeitet.

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