Zwischen Porta und Bahnhof – Mann mit Messer bedroht!

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Symbolbild Messerattacke
Symbolbild - Messerattacke

Bildquelle: pixabay

Am frühen Mittwochabend, 7. November, kam es zwischen 17 und 18 Uhr in Trier zu einer Bedrohung unter Einsatzes eines Messers in Trier. Dies teilte die Polizei am Freitagmorgen mit.

Der Geschädigte befand sich dabe auf dem Weg von der Porta Nigra zum Hauptbahnhof, als er in der Theodor-Heuss-Allee zunächst aus einer Gruppe von vier Personen heraus verbal angegangen wurde. Als er dies erwiderte ließ eine der vier Personen nach Angaben des Geschädigten eine Messerklinge aus dem Jackenärmel gleiten und drohte dem Geschädigten verbal mit dem Einsatz des Messers.

Erst nachdem es zu einem erneuten Wortwechsel gekommen war, unterließ die Gruppe die zunächst aufgenommene, fußläufige Verfolgung des Geschädigten. Bei der Gruppe soll es sich um vier Personen gehandelt haben, von denen zwei männlich und zwei weiblich gewesen sein sollen.

Nach Angaben des Geschädigten soll der Täter etwa 180cm groß und zwischen 25 und 30 Jahre alt gewesen sein und einen Kinnbart getragen haben. Eine seiner weiblichen Begleitpersonen soll auffallend rosa-blonde Haare aufweisen.

Alle Beteiligten sprachen Deutsch.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Trier unter Telefon 0651 / 9779-3200 in Verbindung zu setzen.

12 KOMMENTARE

  1. Ich gehe seit 2015 des Abends nicht mehr raus und sollte es mal sein müssen, mit höchstens 30€ Bargeld und einem alten Handy ohne Simcard denn Notruf geht immer. Schlimm ist aber zumal das mittlerweile tagsüber geraubt und geschlagen wird und das fast tägl. Ich bin früher gerne in den Stadtteilen spazieren gegangen wie TR Süd oder Nord aber auch da ist man nicht mehr sicher. Fazit ist:“ Ich fühle mich wirklich nicht mehr sicher in Triers Straßen.“ Ich dachte schon an leichte Bewaffnug wie Pfefferspray aber das ist mir irgendwie zuwider.

  2. Als jemand der sich täglich über News im Raum Trier durch Zeitung und Internet informiert , kann ich nur feststellen das die Kriminalität , speziell im Bereich Raubüberfälle , stark zugenommen hat . Hinzu kommen Gewaltverbrechen wie das Spengen von Geldautomaten , Enkeltrickabzocke , massiver Sozialbetrug …
    Deshalb kann ich mir kaum vorstellen das Raubüberfälle Deutschlandweit abgenommen haben sollen !?
    Was seit 2012 bestimmt gestiegen ist , ist das frisieren von Statistiken .

    • 48 000 Raubüberfälle sind eine ganze Menge und heute 39 000 Raubüberfälle auch. RLP hatte 2012 und 2017 jeweils knapp 5 Prozent der Bevölkerung von Deutschland. Sie werden weder in 2012 noch in 2017 über alle umgerechnet 2400 oder 1900 Raubüberfälle in RLP in der Zeitung gelesen haben.

      Das sind nämlich heute etwa 5 Raubüberfälle pro Tag und 2012 sogar noch mehr. Sie können sich vorstellen was Sie wollen, aber mal ehrlich: Ihr Eindruck, die Statistik wäre frisiert und 2017 wäre schlimmer gewesen als 2012, scheint mir frisiert. Beweisen Sie bitte das Gegenteil.

  3. Dafür sind alle anderen Delikte in ihrer Statistik aber gestiegen !
    Außerdem würde mich mal die Quelle dieser Zahlen interessieren .
    Sie sind ja bestimmt eingetragener Nutzer bei Statista , teilen sie uns die doch bitte mal mit .

    • Statista hat über 500 Mitarbeiter, das ist nicht irgendein anonymes Hetzblog mit gefälschten Zahlen. Aber ich habe den Link auch nur gegoogled und bin kein eingetragener Statista Nutzer. Sie können natürlich gerne einen Account dort machen und für uns herausfinden, was die Quellen für die Zahlen oben sind.

      Wie Sie schon sagen, sind andere Delikte auch laut Statista gestiegen. Die Dinge, von denen Herr Preuss sich bedroht fühlt, aber nicht: 3 Prozent mehr leichte Körperverletzung sind bei 20 Prozent WENIGER Raub kein Grund, sich nur noch ohne Geld und Handy aus dem Haus zu trauen. Oder so zu tun, als müssten wir armen Trierer das jetzt immer so machen.

      Auch gegen Enkeltricks hilft es nicht, sich daheim zu verstecken. Und Geldautomaten werden in NRW wohl überwiegend von Banden aus den Niederlanden gesprengt, weil man dort die Automaten besser gesichert hat.

  4. Wer wirklich glaubt, dass die Kriminalität in den letzten Jahren gesunken , soll seine Naivität gerne ausleben, aber aufhören dass noch weiter zu propagieren!

    Dass der Bevölkerung(TM) vorgegaukelt wird, dass alles ganz toll und besser als vor ein paar Jahren ist, dient nur dazu, die Bevölkerung(TM) nicht zu verunsichern.
    Und dass die Statistiken massiv geschönt sind, hört man immer wieder aus Polizeikreisen. ..

    Die Folge ist dann, dass besonders junge Mädels noch schneller in die Fänge von teils schwerstkriminellen Mördern und Vergewaltigen oder sonstigen Kriminellen laufen. Das haben die Realitätsverweigerer dann mitzuverantworten!

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