Totschlagprozess: Bewusstlos geschlagen und in die Saar geworfen – Zeuge beobachtete Vorgehen!

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Symbolbild - Foto: dpa

SAARBRÜCKEN. Im Totschlags-Prozess gegen einen 18-Jährigen, der einen 16-Jährigen bewusstlos geschlagen und in die Saar geworfen haben soll, haben am Donnerstag mehrere Zeugen die Vorwürfe der Anklage bestätigt.

Eine 28-Jährige gab an, das Opfer sei nach einer Schlägerei von dem Täter in Saarbrücken Richtung Fluss geschleppt und dann von ihm «mutwillig hineingeschmissen» worden. «Das war kein Versehen, das war volle Absicht, mit vollem Bewusstsein», berichtete sie.

Ein anderer Augenzeuge, der vergeblich versucht hatte, das Opfer aus dem Wasser zu retten, hatte beobachtet, wie der 16-Jährige ohne jede Bewegung untergegangen sei.

Der deutsche Angeklagte hat sich bislang nicht geäußert. Das 16-jährige Opfer pakistanischer Herkunft war wenige Stunden nach dem Vorfall im April an Sauerstoffmangelversorgung des Gehirns gestorben.

Am Nachmittag werden weitere Zeugenaussagen und eventuell die Plädoyers erwartet. Ein Urteil könnte am Montag fallen.

(dpa)

2 KOMMENTARE

  1. Herzliches beileid an die eltern.es tut einem sehr leid das so ein junger mann ungewollt von uns gehen musste!!!das muss hart sehr hart bestraft werden!!!!thorsten.c

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