Mit breiter Brust ins Flutlicht-Heimspiel: SVE empfängt Kaiserslautern II

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Blick auf das Trierer Moselstadion und unter Fluchtlicht spielt die Eintracht.
Das Trierer Moselstadion unter Fluchtlicht.

Bildquelle: Privat

TRIER. Zum zweiten Mal bestreitet Eintracht Trier in dieser Saison ein Heimspiel unter Flutlicht: Am Freitagabend um 19 Uhr empfangen die Moselstädter den Tabellennachbarn 1. FC Kaiserslautern II zum Verfolgerduell im Moselstadion.

Nachdem der Auswärtsfluch zuletzt bezwungen werden konnte, soll auch daheim nach drei sieglosen Partien endlich wieder ein „Dreier“ her. Sorgen macht SVE-Chefcoach Cinar allerdings weiterhin die angespannte Personalsituation.

„Kaiserslautern ist eine extrem spielstarke Mannschaft, bzw. vielleicht sogar das spielstärkste Team in der Liga. Sie spielen einen tollen Fußball, sind sehr beweglich und technisch sehr gut ausgebildet“, beschreibt SVE-Coach Josef Cinar die Stärken des kommenden Gegners. Genau diese Qualitäten haben die kleinen „Roten Teufel“ erst am vergangenen Wochenende erneut unter Beweis gestellt: Gegen den damaligen Tabellendritten aus Mechtersheim siegte die Elf von Trainer Hans-Werner Moser deutlich mit 3:0. Mit dem Achtungserfolg gegen den TuS beendeten die Pfälzer eine drei Partien andauernde Durstrecke, in der kein Sieg gelang. Die Bilanz des FCK ist in Summe ähnlich durchwachsen, wie die von Eintracht Trier: Beide Teams belegen mit 21 Punkten die Plätze 8 und 9 in der Oberliga, der SVE steht lediglich wegen der mehr erzielten Treffer derzeit knapp vor den Lauterern. Im direkten Duell wollen beide Mannschaften nun mit einem Sieg den Anschluss an das obere Tabellendrittel schaffen.

Mit zuletzt sieben Zählern aus drei Partien hat Eintracht Trier in dieser Hinsicht bereits ordentlich vorgelegt. Insbesondere die beiden Auswärtssiege in Wiesbach (0:1) und Emmelshausen (0:2) geben wichtiges Selbstvertrauen. „Das Spiel wird eine echte Herausforderung für uns. Aber wir spielen zuhause, wo wir jetzt eine Weile nicht gewonnen haben. Das wollen wir mit aller Macht ändern und unbedingt gewinnen“, betont SVE-Chefcoach Josef Cinar. Die letzten drei Heimspiele der Moselstädter endeten allesamt unentschieden. Problematisch ist vor dem Flutlichtduell mit Kaiserslautern leider weiterhin die Personalsituation. Zum Langzeitverletzten Tim Garnier gesellt sich nach seiner Auswechslung in Emmelshausen auch Top-Vorbereiter Ömer Kahyaoglu hinzu, der sich einen leichten Muskelfaserriss zugezogen hat. Dicke Fragezeichen stehen auch weiterhin hinter Luca Sasso-Sant und Kevin Heinz, über deren Einsatz erst kurzfristig entschieden werden kann. Lukas Servatius kehrt unterdessen in den Kader zurück und auch Sommer-Rückkehrer Christoph Anton ist nach seinem Comeback in Emmelshausen wieder voll mit dabei.

Damit es auf Seiten des SVE wieder mit einem Heimsieg klappt, braucht es erneut auch lautstarke Unterstützung von den Rängen des Trierer Moselstadions. Anstoß der Partie zwischen Eintracht Trier und dem 1. FC Kaiserslautern II im Moselstadion ist am Freitagabend um 19 Uhr.

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