Schwäne an der Mosel bestialisch abgeschlachtet

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wikipedia / Cecil

BERNKASTEL. Am Montag, dem 29.10.2018, gegen 11:45 Uhr, meldet ein Passant einen toten Schwan am Moselufer von Bernkastel unweit der Einmündung des Tiefenbachs. Die Überprüfung ergibt, dass dem Tier der Kopf wahrscheinlich mit einem Messer abgetrennt und augenscheinlich fachmännisch das Brustmuskelfleisch herausgetrennt wurde.

Knapp zwei Stunden später wird ca. 50 Meter entfernt von der Fundstelle ein weiterer toter Schwan festgestellt. Dieser wurde vermutlich erschlagen, konnte aber wahrscheinlich nach einem Schlag noch fliehen und ist später verendet.

Bereits zuvor wurden am

– Dienstag, dem 02.10.2018, am Moselufer von Zell-Kaimt

– Donnerstag, dem 05.10.2018, am Laichbecken in Traben-Trarbach

– Freitag, dem 06.10.2018, zwischen Zell und Briedel auf dem Gelände dicht am Moselufer

je ein getöteter Schwan aufgefunden. Auch bei diesen war zumindest teilweise das Brustmuskelfleisch entnommen worden.

Bei den am Moselufer festgestellten Schwänen ist davon auszugehen, dass diese oberhalb der jeweiligen Fundstellen getötet, in die Mosel geworfen und später angeschwemmt wurden.

Die Polizei fragt:

Wer hat in den vergangenen Wochen im genannten Bereich entlang der Mittelmosel Beobachtungen gemacht, die mit den Tötungen der Schwäne in Zusammenhang stehen könnten?

Wer hat Kenntnis von Personen, die Gänsebrustfilet angeboten oder darüber gesprochen haben?

Hinweise bitte an die Kriminalinspektion Wittlich, Telefon 06571-95000, oder die örtliche Polizeidienststelle.

18 KOMMENTARE

  1. Das ist ja wohl das schlimmste was man einem Tier antun kann und dann beschwerd man sich über den Wolf der denn mal ein Schaf riss. Die Menschen sind die schlimmsten und nicht die Tiere. Oder man züchtet Tiger für die Knochen und jagt Nashörner wer ist denn jetzt der gefährliche. Man sollte dies auch mit denen das gleiche tun.

    • hallo monika, unterstützen sie die partei für die tiere mit ihrer unterschrift. sie treten so für die rechte der tiere in unserem land ein. sie müssen nur ein formular ausfüllen und versenden. tierquälerei, vogelmord, das leid der hunde und katzen in china, tierversuche, massentierhaltung, schlimme tiertransporte, mehr geld vom staat für die tierheime müssen durchgesetzt und bekämpft werden. mit nur geringem aufwand können sie den tieren helfen, geben sie ihnen eine stimme! lg b.bischoff
      inof auch auf facebook partei für die tiere

  2. Mann braucht nicht weit nach den Tätern zu suchen. Menschen die ander Christlichen Menschen als Ungläubige bezeichhnen und kein Schweinfleisch essen. Aber im Namen ihrer Religion mit dem Messer töten ist doch ganz der derzeitigen Realität gemessen.

    • Die meisten Leute sind immer noch mit den Leuten einverstanden, die diese Situation herbeigeführt haben, also was solls. Abgesehen davon, fragt sich wer einen Schwan aus der Mosel ist, keine gute Idee, der Gehalt an PCP, Blei, Quecksilber und diversen Keimen dürfte ziemlich hoch sein.

    • Was bitteschön hat denn die religiöse Einstellung mit der Tat zu tun? Nur weil man kein Schweinefleisch isst, bleibt einem nichts anderes übrig, als einen Schwan zu schlachten, oder was?
      Und ganz im Gegenteil, solche Aussagen und die mehr als kurzsichtige Denkweise, die Sie offensichtlich an den Tag legen, sind leider „der derzeitigen Realität gemessen“.

    • Ist Deutsch Ihre Muttersprache? Falls ja: Oh weh. Des Weiteren ist Ihr Kommentar derart unchristlich, dass Sie wohl nie in den Genuss dieser Betitelung kommen werden. Ich esse auch kein Schweinefleisch, Sie aber sicher mal Gans, oder? Um Ihr emotionales, faktenentzogenes Geschreibsel abschließend zu entkräften, hier zwei lustige Beispiele zu Ihren heißgeliebten Messerspielchen: https://www.mopo.de/hamburg/politik/infostand-tumult-der-messermann-der-afd-31483212?fbclid=IwAR0euQnpy2HT4eaar775GzaJXY_mPpNvxOBvcAdD0VIK5uIvjoA2JttTXS0 https://www.sueddeutsche.de/muenchen/straftaten-in-muenchen-chronologie-rechter-uebergriffe-1.4180537?fbclid=IwAR0M2n-Qm-u47OO74jt9y8fH26q9eOYF79c22l5UIh9Sh7HC9N07LgR_zp4

      • Selten so einen Schwachsinn gelesen.
        In Hamburg, bei dem von Ihnen zitierten Vorfall, hat ein 44jähriger einen Infostand der AfD angegriffen und wurde darauf in Notwehr von zwei AfD-Mitgliedern zu Boden gebracht. Das ist keine Straftat sondern NOTWEHR. Was machen Sie denn wenn auf der Strasse ein 44jähriger vor ihnen steht und ihnen die Einkaufstasche entreisst? Versuchen Sie dann sich zu verteidigen oder rufen sie Halleluja.
        Weiter hat der Angreifer später behauptet, er sei mit einem Messer bedroht worden, Beweise gibts dafür bislang nicht. Das Mitführen einer Machete und eines Messers im Auto ist straffrei und keine Straftat oder Ordnungswidrigkeit.
        Zum zweiten von ihnen zitierten Artikel erspare ich mir jetzt die Aufzählung linker Gewalttaten, halt, doch, eine vielleicht:
        https://www.welt.de/politik/deutschland/article183058684/Mutmassliche-Vergewaltigung-in-Freiburg-OB-erhaelt-Morddrohungen-Familie-nach-Demo-angegriffen.html
        Soviel zu den linksgrünbunten Gutmenschen, wobei es mancherorts noch Politiker gibt die sich niht entblöden, mit sowas gemeinsame Sache zu machen.

      • Wo leben Sie denn?
        Ich erspare es mir, die Fälle der letzten drei Jahre aufzuzählen, in denen „Männer“ mit Messern uns, die wir schon länger hier leben, kulturell bereichert haben. Es würde mich enorme Zeit kosten!
        Träumen Sie schön weiter und erwähnen die tatsächlichen Einzelfälle, wo Deutsche (ich meine die richtigen, nicht die grünrot beschenkten Passinhaber!) Straftaten mit einem Messer begangen haben!
        Und schön weiter grün wählen für die Umwelt und ein buntes Absurdistan!

    • Die Grünen und die SPD und das kunterbunte Trier wollen es so und das Stimmvieh denkt immer noch die Dreyer sei eine von ihnen weil sie im Schammatdorf wohnt haha. Also muss sich niemand beschweren, die Leute wollen es eben so.

  3. Na bestialisch abgeschlachtet wurden sie wohl eher nicht, eher fachmännisch geschlachtet. Vermutlich gönnen sich meine Vorschreiberinnen eine Weihnachtsgans, die auf ähnlcihe Weise zu Tode kam ohne sich dabei etwas zu denken?

    • Da Schwäne ihre Mahlzeit nämlich häufig im abgestandenen Wasser von Teichen suchen, nimmt ihr Fleisch einen so tranigen Geschmack an, dass man diesen nicht einmal mit allerlei Gewürzen überdecken kann.

  4. Leider ist dies kein Einzelfall!
    Seit fast 20 Jahren bin ich in der Fischereiaufsicht/Gewässerschutz der Stadtverwaltung Trier und habe schon viele Dinge an Land und zu Wasser gesehen…
    Diesen Schwäne-Mörder wird ein gerechtes Urteil (Tierschutzgesetz) erwarten.

    Guido E.

  5. Wir haben ebenfalls zwei Schwäne entdeckt deren Köpfe abgetrennt worden sind, am Rheinufer bei Weil am Rhein. Ebenfalls diese Woche und waren schockiert, es scheint sich hier um einen makaberen Missbrauch in Form eines Brauchtums zu handeln. Wiederwertig.

  6. Ich bin 53 Jahre alt und es bewegt mich mit Trauer, gehe ich doch oft am Mattheiser Weiher spazieren und füttere nur ganz bewusst diesen Wasservögeln in Notzeiten zu. Jedes Jahr freue ich mich über Jungtiere und die bissen mir gerne bei der Fütterung oftmals in den Finger, süüüüüss. Leider ist da was in dieser Saison dazwischen gekommen, es gab nur einen Schwan respektive keinen Partner. Nachwuchs blieb aus. Heute noch beim Vorbeifahren sah ich ihn, alleine, dösend. Da gehen täglich, zivilisierte, hunderte Menschen, sogar mit Hunden vorbei und das seit Jahren und nie ist was passiert. Im Speiseplan des zivilisierten Menschen ist der Schwan seit ca. 1251 nicht mehr publik. Hiermit lege ich Wert auf zivilisiert. Niemand weiß wer das war, deswegen bin ich ausnahmsweise, auf seiten von den Vermutmaßten auch wenn das ein verdammtes Geschmäckle hat. Wie gesagt, am Anfang, ich bin 53 Jahre alt, und das gab es niemals in Trier und Metropolregion, das ist neu seit 2015 aber ein Thema

    • Politisch unkorrekt!!
      So was dürfen Sie niemals sagen!
      Mir ist genau das am Weiher, wo die Spaziergänger inzwischen immer dunkler und maskierter aussehen (nicht an Halloween oder Fastnacht!) auch aufgefallen, aber ich will ja den bösen Rechten nicht noch Futter geben!
      Wir faffen daff – in einer Stadt, in der wir gut und gerne leben! Wie lange noch, frage ich mich……

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