“500-Kilo-Brummer“ aus 2. Weltkrieg – Kampfmittelräumer entschärfen Fliegerbombe

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Eine bei Bau- und Gleisarbeiten gefundene 500-Kilo-Fliegerbombe (M) liegt neben einem Sandhaufen. Foto: Bundespolizei Trier/Bundespolizei Trier

TRIER. Eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll heute in Konz bei Trier entschärft werden.

Dafür müssen in einem Umkreis von 1000 Metern um den Fundort rund 6600 Menschen ihre Häuser verlassen. Der Blindgänger war in der Nacht auf Donnerstag bei Bauarbeiten am Bahn-Stellwerk in Konz-Mitte gefunden worden. Es kam zur Sperrung der Zugstrecke in Richtung Perl im Saarland. Bahnreisende zwischen Trier und Perl können seitdem zwischen Konz-Karthaus und Wellen (Mosel) auf Busse umsteigen.

Zudem sollen heute bei Vallendar nahe Koblenz vier Nebelfässer kontrolliert gesprengt werden. Sie waren im extremen Niedrigwasser des Rheins entdeckt worden. Für die Arbeiten müssen rund 40 Häuser am Festland evakuiert und die Bundesstraße 42 gesperrt werden. Im Weltkrieg wurden die Fässer für eine dichte Nebelbildung zum Schutz wichtiger Objekte vor Luftangriffen genutzt.

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