Explosiver Fund: “1.000-Kilo-Bombe“ durch Niedrigwasser freigelegt!

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Bildquelle: Christian Charisius / dpa-Archiv

NEUWIED. Eine 1000-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist im extremen Niedrigwasser des Rheins bei Neuwied aufgetaucht.

«Ein aufmerksamer Spaziergänger hat sie gestern entdeckt», sagte der technische Leiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz, Horst Lenz, am Donnerstag. «Wir haben die Bombe zur Sicherheit an die Kette gelegt», ergänzte er mit Blick auf den schwankenden Wasserstand. «Die Fundstelle wird bewacht.» Wann der US-Blindgänger entschärft werden könnte, war vorerst noch unklar.

Er war nur wenige hundert Meter entfernt von der Stelle gefunden worden, wo der Kampfmittelräumdienst bereits am 6. September eine US-amerikanische 500-Kilogramm-Bombe im Rhein kontrolliert gesprengt hatte. «Im Zweiten Weltkrieg wurden fast 3000 große Bomben abgeworfen, um die Eisenbahnbrücke von Neuwied-Irlich zu zerstören», berichtete Lenz. «Nur eine einzige hat die Brücke getroffen – und nach rund sechs Stunden war sie damals schon wieder repariert.»

Über den neuen Bombenfund hatte zuvor die «Rhein-Zeitung» online berichtet. In der Nacht auf Donnerstag war darüber hinaus bei Konz bei Gleisarbeiten eine 500-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Daher musste die Zugstrecke zwischen Trier, Konz und Perl im Saarland bis auf Weiteres gesperrt werden. Vorerst war auch hier der Zeitpunkt der Entschärfung offen.

(dpa)

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