Dämpfer für Julia Klöckner bei Wiederwahl

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Julia Klöckner (CDU) jubelt auf dem Landesparteitag nach ihrer Wiederwahl zur Landesvorsitzenden der CDU Rheinland-Pfalz. Foto: Thomas Frey / dpa-Archiv

LAHNSTEIN. Mit ihrem bislang schlechtesten Ergebnis ist Julia Klöckner für weitere zwei Jahre als rheinland-pfälzische CDU-Landeschefin bestätigt worden. 278 von 347 Delegierten wählten sie am Samstag bei einem Landesparteitag in Lahnstein am Rhein.

66 stimmten gegen die Bundesagrarministerin, drei Delegierte enthielten sich. Das entsprach einer Zustimmung von 80,1 Prozent – nach Rechnung der CDU, die Enthaltungen nicht mitzählt, waren es 80,8 Prozent. 2016 hatte Klöckner in Wittlich noch 85,6 Prozent aller abgegebenen Stimmen (Enthaltungen mitgerechnet) erhalten.

Neu als Generalsekretär der Landespartei wurde am Samstag der Zweibrücker Landtagsabgeordnete und Arzt Christoph Gensch gewählt – als Nachfolger des Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder. Gensch bekam 293 von 326 abgegebenen Stimmen bei 26 Ablehnungen und sieben Enthaltungen. Das war eine Zustimmung von 89,9 Prozent, nach CDU-Rechnung von 91,9 Prozent.

Zuvor hatte Klöckner mit Blick auf die deutlichen Verluste von CDU und SPD in den jüngsten Meinungsumfragen betont, die Christdemokraten seien immer noch die stärkste Kraft in den Befragungen, auch in Rheinland-Pfalz. Doch das dürfe die CDU nicht zufriedenstellen: „Ich finde mich nicht ab mit Werten unter 30 Prozent“, sagte sie acht Tage vor der Landtagswahl im benachbarten Hessen.

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