Tödlicher Polizei-Einsatz: Angreifer war in psychischer Behandlung

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Polizeibeamte stehen auf der Strafle am Tatort. Foto: RenÈ Priebe / dpa-Archiv

KIRCHHEIM/WEINSTRAẞE. Der Angreifer, der bei einem Polizeieinsatz im pfälzischen Kirchheim ums Leben gekommen ist, war wegen psychischer Probleme in Behandlung. Das sagte der Frankenthaler Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber am Freitag.

Eine Polizistin und ein Polizist wurden beim Einsatz schwer verletzt. Beide hätten mehrfach auf den 25-jährigen Mann geschossen, die genaue Zahl der Schüsse sei noch unklar, sagte Ströber. Die Polizistin musste nach seinen Angaben operiert werden, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

Der Mann hatte die Beamten nach bisherigen Ermittlungen mit einer Schere angegriffen, daraufhin schossen sie und verletzten ihn tödlich. Die Mutter des Angreifers, die die Polizei alarmiert hatte, kam ebenfalls ums Leben. Rechtsmediziner konnten nach Angaben des Staatsanwalts keine Schussverletzungen feststellen, aber heftige Kopfverletzungen und solche, die auf Stichwunden hindeuteten. Ströber rechnet in zwei bis drei Wochen mit genaueren Ermittlungsergebnissen. Die Staatsanwaltschaft müsse routinemäßig gegen die Polizisten ermitteln.

2 KOMMENTARE

  1. Was war das denn für ein Psychologe, der den Kranken auf die Menschheit losgelassen hat? Hat der überhaupt eine Aprobation?.Hobbypsychiater?

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