Katarina Barley soll SPD-Spitzenkandidatin für Europawahl werden

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Katarina Barley (SPD). Foto: Martin Schutt/ dpa-Archiv

TRIER. Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete und Bundesjustizministerin Katarina Barley soll Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl im Mai kommenden Jahres werden. Ein entsprechender Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) wurde der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Parteikreisen bestätigt.

Barley hatte die Kandidatur erst abgelehnt, bevor sie nun doch von der Parteispitze überzeugt werden konnte. Sie ist seit 2013 SPD-Abgeordnete für den Bundestagswahlkreis Trier, der neben der Stadt auch den Landkreis Trier-Saarburg umfasst.

Die 49-jährige Juristin könnte zunächst aber ihr Amt behalten, bevor sie dann eventuell nach Brüssel wechseln würde. Bei der letzten Europawahl 2014 hatte die SPD mit Spitzenkandidat Martin Schulz ein für die SPD starkes Ergebnis von 27,3 Prozent geholt. Nach den jüngsten Tiefschlägen könnte sich Parteichefin Andrea Nahles mit der Personalie etwas Luft verschaffen.

Die Suche war schwierig verlaufen. Barley ist Europäerin durch und durch, ihr Freund ist ein niederländischer Basketballtrainer, der in Amsterdam lebt. In ihrer Trierer Heimat kann man grenzenlos an einem Tag mit dem Rad durch vier Länder fahren. Geleitet wird der Wahlkampf von Michael Rüter. Er war zuvor Bevollmächtigter des Landes Niedersachsen beim Bund.

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