Horror-Zugfahrt: Wagon brennt lichterloh – 510 Menschen evakuiert

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Ein ICE brennt in der Nähe von Montabaur. Foto: Ute Lange/aktuell

DIERDORF. Auf der Schnellstrecke zwischen Frankfurt und Köln hat ein Wagen eines ICE Feuer gefangen. Warum der letzte Zugteil in Höhe der Ortschaft Dierdorf (Kreis Neuwied) am Freitag in Brand geriet, war zunächst noch unklar.

Nach Angaben der Bundespolizei in Koblenz brachten die Rettungskräfte 510 Menschen aus dem Zug. Die Passagiere kamen in ein nahe gelegenes Gemeindehaus, nach Angaben der Deutschen Bahn wurden sie mit Bussen dorthin gebracht. Verletzt wurde niemand.

Die Bahnstrecke zwischen Siegburg in Nordrhein-Westfalen und Montabaur wurde gesperrt. Pendler zwischen Köln und Frankfurt müssen mit Zugausfällen und Verspätungen von bis zu 90 Minuten rechnen. Aufgrund der Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste zudem die vielbefahrene Autobahn 3 zwischen Dierdorf und Ransbach-Baumbach zunächst in beide Richtungen gesperrt werden.

Am Vormittag wurde die A3 dann zumindest in Fahrtrichtung Köln wieder freigegeben, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Montabaur sagte. In Richtung Frankfurt dauerte die Sperrung noch an, der Verkehr wurde dem Sprecher zufolge in Dierdorf auf eine Bundesstraße abgeleitet.

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