Computer könnten jeden vierten Job in RLP übernehmen

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Laptop
Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Mehr als jeder vierte Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz könnte nach Einschätzung von Forschern der Bundesagentur für Arbeit durch digitale Technik ersetzt werden.

Der Anteil dieser Stellen, bei denen mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnte, stieg von 2013 bis 2016 von 15,3 auf 26,9 Prozent, wie die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Saarbrücken mitteilte. Davon betroffen sind nach dieser theoretischen Berechnung 336 400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Vor allem im Verarbeitenden Gewerbe – also in Wirtschaftsbereichen, die Güter und Waren in Fabriken und Anlagen produzieren oder verarbeiten – ist das sogenannte „Substituierbarkeitspotenzial“ sehr hoch.

Die Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), einer Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, ergab, dass Rheinland-Pfalz den Bundesdurchschnitt von 25,2 Prozent um 1,7 Prozentpunkte übertrifft. Am höchsten ist der Anteil mit 30 Prozent im Saarland, am geringsten mit 14,6 Prozent in Berlin.

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