Pulled Pork, Schwenker & Co.: Kaum Schadstoffe in Grillfleisch gefunden

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Foto: dpa-Archiv

KOBLENZ. Gegrilltes Fleisch enthält nur geringe Mengen an Schadstoffen. Das zeigen die Ergebnisse von Test des Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Insgesamt 14 Proben von Streetfood-Märkten, Restaurants, Imbissbuden und dem Einzelhandel wurden auf Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) getestet, wie das Landesuntersuchungsamt am Montag mitteilte.

In neun Proben konnten demnach gar kein PAK-Gehalte bestimmt werden.

Untersucht wurden Pulled Pork (3 Proben), gegrilltes Schweine- und Hähnchenfleisch (4) sowie Burgerfleisch von Rind und Schwein (6). 13 der 14 Proben waren auf Holzkohle, mit Gas, auf dem Elektro-Grill oder in einem speziellen Barbecue-Smoker zubereitet. Bei einer Probe handelte es sich um ein Fertigprodukt aus dem Einzelhandel.

Ergebnis: Keine der Proben war zu beanstanden. In keinem Produkt wurde der Grenzwert für Benzo(a)pyren von 5 Mikrogramm pro Kilogramm (µg/kg) überschritten. Gleiches gilt für die Summe der sogenannten „PAK4“ (Benzo(a)pyren, Benz(a)anthracen, Benzo(b)fluoranthen und Chrysen), für die ein Höchstgehalt von 30 µg/kg bei gegrillten Fleischerzeugnissen festgelegt ist.

Die Probe mit den höchsten Gehalten war ein Pulled Pork mit 3,1 µg/kg Benzo(a)pyren bzw. 18,7 µg/kg für die Summe der „PAK4“. Erfreulich: In 9 von 14 Proben waren trotz modernster Analysenmethoden gar keine Gehalte an Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen bestimmbar.

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