Hoher Besuch aus Berlin – Heute kommt Angela Merkel nach Trier!

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Foto: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellt sich ein weiteres Mal den Fragen von Bürgern zum Thema Europa. Sie kommt auf Einladung des Deutschen Volkshochschulverbandes zu einem Bürgerdialog zur Zukunft Europas heute nach Trier.

Die Serie der Bürgerdialoge hatte im Mai in Berlin begonnen. Zu den Fragerunden hatte die Kanzlerin ausdrücklich auch Bürger aufgerufen, die skeptisch auf die Europäische Union (EU) blicken.

Die Volkshochschule Trier hat sich als Austragungsort für den Bürgerdialog mit der Kanzlerin beworben, weil ihr Europa – nicht allein auf Grund der geographischen Lage Triers – ein besonderes Anliegen ist, was sich in der Programmgestaltung an vielen Stellen widerspiegelt. Der Volkshochschule geht es darum, den konstruktiven Dialog über die Bedingungen für eine lebenswerte Zukunft im geeinten Europa in die Trierer Stadtgesellschaft hineinzutragen.

Die Auswahl der Bürgerinnen und Bürger für den Dialog mit der Kanzlerin stand unter der Regie der Volkshochschule Trier. Sie hat dafür ein zweistufiges Verfahren gewählt. Dazu wurde die Hälfte der Teilnehmer nach dem Zufallsprinzip aus dem Kreis Kursteilnehmer der VHS ausgelost und angefragt. So gewährleistet die vielfältige Besucherstruktur der Volkshochschule, dass Personen aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen am Dialog teilnehmen können. Zum anderen hat die VHS relevante gesellschaftliche Themen und Organisationen identifiziert, die teils auch Kooperationspartner der VHS sind. Die Organisationen haben auf Anfrage der VHS interessierte Bürgerinnen und Bürger vorgeschlagen. Bedingung war, dass diese Personen keine politischen Amtsträger oder Funktionäre sind.

14 KOMMENTARE

  1. Bürgerdialog mit von der VHS ausgesuchten Bürgern !?
    Wenn man wirklich Wert auf die Meinung der Bürger legen würde , sollte man welche auf der Straße ansprechen und einladen . Aber da man sich ja nicht gerne unbequemen Fragen aussetzt , werden solche Alibiveranstalltungen abgehalten bei denen Null rumkommt . Hauptsache man gibt sich „Bürgernah“ .
    In Berlin juckt es eh keinen was die Bürger wollen und womit sie sich täglich rumschlagen müssen .

  2. Bürgerdialog! Das ich nicht lache! Ausgesuchte Leute die im Vorfeld geschult wurden wie man sich gegenüber der Kanzlerin zu verhalten hat. Und bitte keine unerwünschten Fragen!
    Die DDR lässt grüßen!

  3. Die Idee, von Funthomas, dass man vorher ein paar Fragen an die Kanzlerin auf der Straße sammelt, hätte ich gut gefunden.

  4. Das ist ein absolutes Armutszeugnis, genau so wie die Forsa oder Insa- Umfragen, alles nichtssagend.
    Frau Merkel verkriecht sich im Mauseloch, Bürger naher, ernst zu nehmender Kontakt zu den Menschen und ihren Problemen ausgeschlossen.

  5. Wie dreist kann man sein?
    Bei Merkel ihrem Bürgerdialog war eine Pendlerin, die seit über 10 Jahren zum arbeiten nach Luxemburg fährt. Diese forderte ein Homeoffice Tag in Deutschland, wegen der lästigen Fahrt ins Großherzogtum.
    Muss man sich mal vorstellen, wahrscheinlich wurden Kosten wie Schule und Studium dieser Frau in Deutschland sozialisiert. Sie wohnt hier, weil sie so weitere Kosten wie z.B. Lebenshaltungskosten weiter einsparen kann. Evtl. arbeitet diese Person sogar auf einer Bank oder ähnliches, wo offensichtlich mit Steuertricks der deutsche Fiskus um hohe Geldsummen jedes Jahr gebracht wird. Und jetzt fordert die bei Mutter Merkel: Lassen sie mich in Deutschland arbeiten – jedoch über Luxemburg versteuern.
    Bitte!
    Geht’s noch?
    Anscheinend haben viele Menschen immer noch nicht den Schuss gehört und verstehen nicht, welcher Wind zurzeit durch Europa weht?

    • Die Dame fürchtet sich nicht so sehr vor den Steuern, als davor sämtliche Sozialleistungen, die ihr als Luxemburger Arbeiterin zustellen, verlieren zu können. Der Dialog war immerhin sachlich (und sehr professionell), was man von den Kommentaren hier nicht sagen kann.

      • Was soll das?
        Mein Kommentar war sachlich.
        Gerne können wir noch konkreter und sachlicher werden.

        Wie asozial sind denn manche Grenzgänger ihrem Heimatland gegenüber?

        Sie schreiben, dass die Grenzgängerin Angst vor den schlechten Sozialleistungen in Deutschland hat. Kann man verstehen, dann sollte Sie jedoch mal hinterfragen, wer ihr das günstigere Leben in Deutchland letztendlich finanziert und warum Sie dann, wenn in Luxemburg alles besser ist, nicht nach Luxemburg zieht?

        Hier von der deutschen Bundesregierung ein Homeoffice-Tag zu fordern, halte ich für höchst asozial gegenüber den vielen Menschen im Niedriglohnsektor in Deutschland.
        Die hier jeden Tag eine tolle Arbeitsleistung (schlimmer als Sklaven im römischen Reich..) verbringen und das ohne eine gute soziale Absicherung zu haben und mit ungerechter Besteuerung!

  6. Diese „Kanzlerin“ kann sich ihre Wahlkampfveranstaltung mit ausgesuchtem Publikum sparen, das geht doch bestimmt wieder alles auf Kosten der Steuerzahler. Wer nach 12 Jahren noch immer nicht gemerkt hat, dass diese Frau mit mit allen Mitteln versucht die Souveränität der Nationalstaaten Europas und damit die Souveränität der europäischen Völker zu zerstören, der scheint zu viel Hofberichterstattung genossen zu haben. Diese Frau und ihre Diener brechen ihren Amtseid und das Grundgesetz auf allen Ebenen und sollten dafür endlich, wie es in einem echten Rechtsstaat üblich wäre, zur Verantwortung gezogen werden. Eine Bananenrepublik ist das, was nach ihrer Amtszeit übrig geblieben ist und wer glaubt, dass jene, welche die ganzen Probleme verursacht haben, auch die Lösung sein sollen, der sollte sich lieber weiter mit „Brot und Spiele“ und anderen Ersatzbefriedigungen von der Realität ablenken, aber sich von „Politik“ fernhalten. Und wenn das sogenannte „Bundesverfassungsgericht“ endlich mal das tun würde, wofür es eigentlich verantwortlich wäre, dann hätte der Spuk schnell ein Ende. Aber wie gesagt,… meiner Meinung nach leben wir in der bananigsten Bananerepublik der Welt!

    Und von der Zukunft Europas zu sprechen ist ein großer Witz! Die Frau interessiert sich nicht um die Zukunft Europas, sondern um die Zukunft einer undemokratischen EU-Krake! Und da möchte sie, sobald Sie hier ihren „Un-Dienst“ „abgeleistet“ hat auch eine Spitzenposition erhalten, um weiter die Völker Europas zu „knechten“!

  7. Das war mal wieder eine Alibiveranstaltung “ wir zeigen Bürgernähe “ mit ausgesuchten Teilnehmern, die vorher gebrieft wurden, so wie es in der DDR üblich war, wer weiss vielleicht waren Scharfschützen positioniert um Fragesteller die unangenehme Themen ansprechen sofort zu liquidieren.

  8. Bürgernahes Verhalten orientiert sich an den Bedürfnissen und Problemen der Bürger. Unsere Politik hat das schon lange verlernt.

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