Eintracht bucht Achtelfinal-Ticket: 3:0-Sieg bei Cinar-Debüt

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TRIER/SIRZENICH. Eintracht Trier hat die Pflichtaufgabe in der dritten Runde des Bitburger Rheinlandpokals souverän gemeistert: Beim A-Ligisten SV Sirzenich setzten sich die Blau-Schwarz-Weißen von der Mosel mit 0:3 (0:2) durch und bescherten dem neuen Cheftrainer Josef Cinar einen Einstand nach Maß.

Vor 800 Zuschauern auf der Sportanlage in Sirzenich hatte der Oberligist nach Toren von Sasso-Sant (2) und Roth unter dem Strich keine Mühe, ins Achtelfinale einzuziehen.
An das neue Bild an der Seitenlinie müssen sich die Anhänger der Eintracht erst noch gewöhnen: Mit Josef Cinar und Torge Hollmann standen da zwei „Neue“ im weißen Trainingsdress an der Seitenlinie auf dem Gelände des SV Sirzenich, als die beiden Mannschaften am heutigen Nachmittag zum Anstoß der Drittrunden-Partie im Rheinland-Pokal das Feld betraten.

Für die Gäste aus der Oberliga galt beim A-Ligisten dabei nur eine Maxime: Zurück in die Erfolgsspur finden und mit einem Einzug ins Achtelfinale frischen Schwung für die anstehenden Aufgaben in der Liga holen.

Die Partie, sie begann standesgemäß. Ein erster Eckball für die Gäste, ausgeführt vom neu in die Startelf gerückten Dominik Kinscher, landete bei Maurice Roth, der den Kopf von Luca Sasso-Sant fand – das frühe 0:1. In der Folge die Eintracht optisch überlegen und mit einigen guten Aktionen nach vorne (Einzelaktion von Ömer Kahyaoglu mit Abschluss knapp am Tor vorbei, 17. / Fernschuss von Kinscher, 20. / Kombination Kinscher und Sasso-Sant in höchster Not von Markus Borne im Tor des SVS gerettet, 25.), ließ der SVE den SV Sirzenich aber auch etwas kommen und gewährte den Hausherren, die immer wieder schnell Umschalten konnten, auch die ein oder andere Offensivaktion (Konter über Tim Brandscheid, 7. / Kopfball von Joshua Bierbrauer senkt sich auf das Gehäuse von Wieszolek, 36.) Nichtsdestotrotz – noch vor der Pause sollten die Weichen für das Weiterkommen des Oberligisten gestellt werden: der agile Kinscher hebelte mit seinem Pass in die Schnittstelle der Sirzenicher Abwehr aus und erneut Sasso-Sant versenkte das Leder mit links im flachen langen Eck (34.).

Direkt nach der Pause fiel dann die endgültige Entscheidung: Kevin Heinz tankte sich unnachahmlich auf der rechten Seite durch, passte in die Mitte auf Maurice Roth, der nur noch den Fuß zum 0:3 hinhalten musste (49.). Die Kräfte, sie ließen bei der Heimelf aus der Kreisklasse A nun zusehends nach – die Folge: auch die Eintracht tat nicht mehr als nötig, ließ Ball und Gegner laufen und setzte vereinzelte Nadelstiche nach vorne, ohne jedoch große Torgefahr auszustrahlen.

Die zweite Hälfte hatte folglich wenige echte Highlights zu bieten – auch deshalb, weil sich der A-Ligist auf der Jagd nach dem Ehrentreffer an der gut sortierten Eintracht-Abwehr die Zähne ausbiss. „In der ein oder anderen Situation hätte ich mir vielleicht noch etwas mehr gewünscht, insgesamt bin ich aber zufrieden. Die Jungs müssen sich jetzt erstmal frei schwimmen, haben keine einfache Situation hinter sich und müssen jetzt viel Neues verarbeiten. Wir können auf das Spiel aufbauen“, bilanzierte Neu-Chefcoach Josef Cinar.

Der nächste Gegner der Eintracht im Rheinland-Pokal steht auch schon fest: in zwei Wochen gastiert die Elf von Josef Cinar im Achtelfinale beim Tabellenletzten der Bezirksliga Mitte, dem SV Vesalia Oberwesel. Am kommenden Samstag wartet jedoch zunächst wieder der Liga-Alltag: zu Gast im Moselstadion ist dann der Aufsteiger VfB Dillingen.

Statistik:

Eintracht Trier: Wieszolek – Heinz (ab 64. Servatius), Maurer, Schuwerack, Jakob (ab 76. Erhardt) –
Kahyaoglu, Roth, Mabouba, Jan Brandscheid – Sasso-Sant (ab 64. Thul), Kinscher.

SV Sirzenich: Borne – Opitz (ab 46. Lieser), Ngangu, Laudwein, Weber, Mirkes – Geißler, Klodt (ab 80.
Hoff), Luca Bierbrauer (ab 43. Schweitzer) – Joshua Bierbrauer, Luca Brandscheid.

Tore: 0:1 Sasso-Sant (5.), 0:2 Sasso-Sant (34.), 0:3 Roth (49.)

Zuschauer: 800

Schiedsrichter: Christoph Zimmer

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