Staatsanwaltschaft Trier will Messerstecher in Klinik unterbringen

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Messerattacke Blaulicht
Foto: dpa-Archiv

TRIER. Vier Monate nach einem Messerangriff auf einen Polizeibeamten hat die Staatsanwaltschaft Trier beantragt, den mutmaßlichen Täter in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen.

Der 23-jährige Deutsche aus Konz (Kreis Trier-Saarburg) soll nach Angaben der Behörde im Juni 2018 im Zustand der Schuldunfähigkeit einen Polizisten mit einem Küchenmesser attackiert und erheblich am Oberkörper verletzt haben. Nach Abschluss der Ermittlungen habe sich gezeigt, dass der Mann „aufgrund wahnhafter Vorstellungen glaubte“, von der Polizei verfolgt zu werden, teilten die Ermittler am Dienstag mit. Über den Antrag muss nun das Landgericht Trier entscheiden. Ein Termin ist noch nicht bestimmt.

Der Mann hatte im Juni mit einem knapp 20 Zentimeter langen Küchenmesser auf einen Polizisten eingestochen. Der Vorfall ereignete sich auf einem Parkplatz vor dem ehemaligen Polizeipräsidium in Trier. Der mutmaßliche Täter war noch vor Ort festgenommen worden. Er wurde bereits einstweilig in ein geschlossenes psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

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