Bistümer berichten über Aufarbeitung von Missbrauchsfällen

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Im Gegenlicht und vor wolkenverhangenem Himmel ist die Spitze eines Kirchturms mit Kreuz zu sehen. Foto: Friso Gentsch/ (dpa) Archiv

TRIER. Anlässlich einer bundesweiten Studie zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche berichten Bistümer auch vor Ort über die Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs.

In Rheinland-Pfalz wollen das Bistum Trier und das Bistum Speyer heute speziell über ihre Diözesen informieren. Zuvor wird die wissenschaftliche Studie zu sexueller Gewalt in der katholischen Kirche Deutschlands bei der Herbstvollversammlung der Bischöfe im hessischen Fulda vorgestellt. Wichtige Ergebnisse sind bereits vorab veröffentlicht worden: Demnach sollen zwischen 1946 und 2014 insgesamt 1670 katholische Kleriker 3677 meist männliche Minderjährige sexuell missbraucht haben.

Zum Bistum Trier gehören knapp 1,4 Millionen Katholiken in den ehemaligen Regierungsbezirken Trier und Koblenz sowie weite Teile des Saarlandes. Die Diözese Speyer umfasst die Pfalz und den Saarpfalz-Kreis im Saarland mit rund 530 000 Katholiken.

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