NPD-Kontakte? Darum musste Ahnemüller gehen!

2
Jens Ahnem¸ller (vorne, 2. v. r.) singt bei der konstituierenden Sitzung des Landtags die Nationalhymne. Foto:Arne Dedert/Archiv

MAINZ. Der rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete Jens Ahnemüller ist wegen Kontakten mit der rechtsextremen NPD aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Das teilte ein Sprecher der AfD-Landtagsfraktion am Montag in Mainz mit.

«Herr Ahnemüller ist ohne Abstimmung mit dem Kreisverband und dem Landesverband bei einer Veranstaltung von Herrn Sascha Wagner in Kaiserslautern aufgetreten.» Trotz Abmahnung sei es auch zu einem Treffen von Ahnemüller mit Wagner und zu Zusammenarbeit bei einer Demonstration in Hermeskeil gekommen. Wagner war früher NPD-Vizelandeschef in Rheinland-Pfalz. Ahnemüller selbst bestreitet im Kontakte ins rechtsextreme Lager. Er war zunächst nicht zu erreichen.

Die Fraktion schloss ihn am Dienstag vergangener Woche aus. (dpa)

2 KOMMENTARE

  1. Richtig so, von der NPD müssen sich die AFDler deutlich abgrenzen, das ist konsequentes Handeln. Gingen doch nur alle Parteien so mit ihren schwarzen Schafen um.

  2. Ja, klar, Symbolpolitik, reine Symbolpolitik! Nur damit der dumme Wutbürger denkt, die seien doch nichts rechts, nur allzu durchschaubar dieses Manöver! Wählerverblödung! Ach Heidi, bei den anderen Parteien haben die Mitglieder so viele Rückgrat bewiesen, dass manche schon wegen Bonusmeilen zurückgetreten sind, da muss die AfD aber noch lange üben, was Anstand bedeutet! Siehe Herr Junge oder Höcke, die in Chemnitz mit Rechten marschiert sind! Oder Höcke!? Wann werden die ausgeschlossen!? Das wäre nur konsequent! Sie, Frau Bohlen, sind so naiv und verblendet! Das nimmt der AfD doch kein vernunftbegabter Mensch mehr ab. Herr Ahnemüller ist ein wahl- bzw.- machttaktisches Bauernopfer, sonst nichts!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.