RÖMERSTROM Gladiators Trier siegen in Rostock

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TRIER/ROSTOCK. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben das Auftaktspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die ROSTOCK SEALWOVES mit 85:79 gewonnen. Das Spiel beim Liga-Neuling war dabei aus Trierer Sicht eine kleine Achterbahnfahrt mit positivem Ende. Zwei Akteure ragten auf Seiten der Gladiatoren aus dem guten Mannschaftsgefüge heraus.

„Wenn man gewinnt ist man immer erstmal zufrieden“, lachte Head Coach Christian Held nach der Partie gegen die SEAWOLVES. Zuvor hatten die Gladiatoren ein intensives und durchaus spannendes Spiel am Ende für sich entscheiden können. Für den Trainer der Moselstädter war das Auftaktmatch dabei ein guter Prüfstein direkt zu Beginn der Saison, zumal sich das Team rund um Kapitän Simon Schmitz viel vorgenommen hatte. So wollten die RÖMERSTROM Gladiators die rund 800 Kilometer Rückreise nicht mit einer Niederlage im Gepäck antreten.

Das versuchten die Moselstädter direkt von Beginn an umzusetzen. Die Trierer fanden früh in die Partie und konnten dank eines Dreiers von Kevin Smit früh mit 7:2 in Führung gehen. So hätte es weiter auch gehen können, zumal Simon Schmitz mit einem weiteren Dreier den Vorsprung sogar auf 11:5 ausbauen konnte. Doch die SEAWOLVES bissen sich in die Partie. Grade defensiv zwangen sie die Gladiatoren nun immer wieder zu einfachen Fehlern und eroberten so die Oberhand zurück. Mit einem 10:0-Lauf am Ende des ersten Viertels sicherten sich die Gastgeber eine 17:13-Führung vor 3311 Zuschauern.

Der Beginn des zweiten Spielabschnitts gehörte dann wieder den RÖMERSTROM Gladiators. Dank eines überragenden Johannes Joos, der in der ersten Hälfte bereits ein Double-Double (13 Punkte, elf Rebounds) auflegte, konnten die Gladiatoren das Heft des Handelns wieder zurückerobern. Doch nicht nur Joos zeigte sich bereits früh in der Saison in bestechender Form. Auch Kevin Smit war gegen die SEAWOLVES der Mann für die wichtigen Punkte. So traf er per Dreier kurz vor der Pause zur 10-Punkte Führung (26:36) für die Gäste. Wölfe-Coach Milan Skobalj sah sich gezwungen noch eine Auszeit zu nehmen. Und die wirkte. Wieder schafften die Gastgeber einen 7:0-Lauf kurz vor der nächsten Unterbrechung und zogen so wieder auf vier Punkte an die Moselstädter heran. Mit einem 33:37 aus Rostocker Sicht ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte blieben die RÖMERSTROM Gladiators das bessere Team. Grade offensiv lief der Ball phasenweise sehr gut. Auch wenn die ROSTOCK SEAWOLVES immer in Schlagdistanz bleiben, weil die Gäste von der Mosel vor allem Guard Tony Hicks zu oft zum Korb ziehen ließen. Doch Trier blieb trotz einer brodelnden Rostocker Halle eiskalt. Grade von der Freiwurflinie trafen die Gladiatoren in dieser Phase hochprozentig und verteidigten so die Führung bis zum entscheidenden Spielabschnitt (47:55).

Im letzten Viertel dann wurde es wieder spannend. Erst waren es die Wölfe Martin Bogdanov und Darian Ruda, die per Distanztreffer wieder Schlagdistanz herstellten (60:62), dann konterte Kevin Smit seinerseits mit zwei Dreiern in Folge und stellte den alten Abstand wieder her. Das Spiel glich nun einer Achterbahnfahrt. Immer wieder erarbeiteten sich die Teams kleinere Läufe und hielten so die Partie offen. So offen sogar, dass zwei Minuten vor Schluss das Momentum zu kippen drohte. Wieder waren es zwei Dreier von Jost und Bogdanov die die ROSTOCK SEAWOLVES auf einen Punkt heranbrachten (74:75). Und erneut konterten die Trierer in Form von zwei Dreiern durch Simon Schmitz und Lucien Schmikale, der ebenfalls zu den stärksten Gladiatoren an diesem Abend gehörte. Dank weiterer Freiwurfpunkte von Schmikale und guter Defense gingen die RÖMERSTROM Gladiators Trier am Ende als verdienter Sieger vom Platz.

Nun können sich die Moselstädter in einer langen Woche auf das erste Heimspiel der neuen BARMER 2. Basketball Bundesliga Spielzeit vorbereiten. Denn erst am Sonntag, den 30. September 2018 folgt für die Gladiatoren der nächste Einsatz im Rahmen des zweiten Spieltags. Zu Gast in der Arena Trier sind ab 17:00 Uhr das TEAM EHINGEN URSPRING. Tickets für die Partie gibt es an allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen, unter www.römerstrom-gladiators.de/tickets und in der Geschäftsstelle der RÖMERSTROM Gladiators zu den regulären Öffnungszeiten.

Stimme:

Christian Held: „Grundsätzlich bin ich natürlich nach einem Sieg erstmal zufrieden. Ich glaube auch, dass wir es offensiv über weite Strecken sehr gut gemacht haben, defensiv dafür leider über weite Strecken nicht das umsetzen konnten, was wir wollten. Wir wussten, dass Rostock versuchen wird zu pressen und auch in Zone zu gehen. Trotzdem haben wir eine Phase gehabt, wo wir zwei Turnover in Folge dagegen hatten. Das kann uns so nicht passieren. Daran müssen wir in der kommenden Woche weiterarbeiten. Wir wissen jetzt ungefähr wo wir stehen und wollen uns von diesem Punkt noch weiterentwickeln.“

Statistik:

Kyle Dranginis, Kevin Smit (22), Jermaine Bucknor (9), Rupert Hennen (4), Lucien Schmikale (12), Kilian Dietz (3), Simon Schmitz (10), Stefan Ilzhöfer (2), Luka Buntic, Vincent Boumann (2), Johannes Joos (21).

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