Frühe Trennung vom Baby bei manchen inhaftierten Mütter

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MAINZ. Manche gefangene Frauen müssen sich in Rheinland-Pfalz sehr früh von ihren Kindern trennen. In den vergangenen fünf Jahren haben inhaftierte Frauen rund 20 Babys zur Welt gebracht.

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Rohrbach beim rheinhessischen Wöllstein hat für diesen Zeitraum 8 und die JVA Zweibrücken 13 Geburten gemeldet, wie Justizminister Herbert Mertin (FDP) in Mainz auf eine Große Anfrage der CDU-Landtagsfraktion mitteilte. Diese Zahlen sind Schätzungen.

Nach Auskunft des Justizministeriums gibt es in Rheinland-Pfalz keine Mutter-Kind-Plätze in Gefängnissen. Manche inhaftierte Mütter werden mit ihren Babys in die dafür vorbereitete JVA Frankfurt-Preungesheim verlegt – Rheinland-Pfalz hat mit Hessen eine entsprechende Vereinbarung. In anderen Fällen kommen Säuglinge und Kleinkinder vorzugsweise zu Vätern oder anderen Familienangehörigen. Oder Pflegeheime oder Heime nehmen die Kinder auf. In bestimmten Fällen sind auch Haftverschiebungen, -unterbrechungen oder Gnadenerweise möglich.

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