Bitburger: Ampel bleibt in Betrieb

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TRIER. Die Ampel am Ende der Kaiser-Wilhelm-Brücke bleibt in Betrieb. Das teilt das Rathaus in einer Presseerklärung mit. Auch im städtischen Bauausschuss wurde das Thema am Mittwochabend behandelt. Zunächst hieß es am Dienstag aus dem Rathaus, die Ampelschaltung sei auf Wunsch der Polizei weiter in Betrieb. Die jedoch hatte angeregt, die Ampel abzuschalten und eine behelfsmäßige Lichtanlage aufzubauen. Der weitere Betrieb der Ampelanlage geht demnach auf einen Beschluss der Tiefbauamtes zurück.

Nach der Vollsperrung der B 51 über die Napoleonsbrücke vom vergangenen Sonntagabend sei das Tiefbauamt bemüht, die Auswirkungen auf den Verkehr so erträglich wie irgend möglich zu gestalten, teilt das Rathaus mit. Hierzu zählten auch veränderte Ampelschaltungen. Sie sollen helfen, das verstärkte Verkehrsaufkommen abzuwickeln.

Als erste Maßnahme sei am Montagmorgen das Linksabbiegen aus der Zeughausstraße in die Zurmaienerstraße unterbunden worden. Dadurch sei erreicht worden, dass der stadtauswärts fließende Verkehr über die Zurmaienerstraße in Richtung Autobahn erheblich leistungsfähiger wurde.

Auf Unverständnis sei teilweise die Ampelschaltung am Baustellen-Kreuzungsbereich auf der Kaiser Wilhelm-Brücke gestoßen. Zunächst sei, nach zweitägiger Beobachtung, die Grünzeit des Linksabbiegers in Richtung Bonnerstraße/ Kölnerstraße verlängert worden, um die Staubildung auf der Moselbrücke zu reduzieren.

Im unmittelbaren Bereich der Bitburgerstraße selbst müsste trotz der Vollsperrung der B51 auch weiterhin Baustellen- und Anliegerverkehr (Mühlenweg) über die Kreuzungsanlage geführt werden. Auch die Fußgänger würden über die Signalanlage geleitet. Aus diesen Gründen müsse die Ampel in Betrieb bleiben. Während die Grünzeit hier jedoch auf ein Minimum reduziert worden sei, sei die Grünphase für die Hauptrichtung von und nach Trier-West verlängert worden.

An der Lichtsignalanlage im Stadtteil Zewen werde auf der Hauptrichtung bereits das maximale Grün angezeigt. Eine weitere Ausweitung der Grünphase würde zu erheblichen Problemen in den Nebenstrecken führen. Nach jetzigem Erfahrungsstand seien weitere Veränderungen der Ampelschaltungen aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht möglich. (red)

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