Zahl der Badetoten in Rheinland-Pfalz und Saarland deutlich gestiegen

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Eine Rettungsschwimmerin der DLRG in einem Wachturm. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/ dpa-Archiv

MAINZ/REGION TRIER. Die Zahl der in rheinland-pfälzischen Gewässern ertrunkenen Menschen ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Bis August dieses Jahres seien 20 Badetote und damit 7 mehr als im Vergleichszeitraum 2017 gezählt worden, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mit. Auch bundesweit ist die Zahl nach oben geschnellt, und zwar um fast 50 Prozent auf 445 Badetoten. «Die Ursachen vieler Ertrinkungsfälle sind Leichtsinn, das Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft sowie insbesondere das Baden an unbewachten Stellen», sagte der DLRG-Präsident Achim Haag.

Mehrere Menschen ertranken im rheinland-pfälzischen Abschnitt des Rhein, so ein Mann Mitte August nahe Worms. Er war an derselben Stelle in den Fluss gegangen, an der schon zuvor zwei 9 und 13 Jahre alte Mädchen ertrunken waren. Im Juni waren drei Erntehelfer beim Schwimmen im Niederwiesenweiher in Böhl-Iggelheim (Rhein-Pfalz-Kreis) ums Leben gekommen.

Auch die Zahl der in saarländischen Gewässern ertrunkenen Menschen ist in diesem Jahr gestiegen. Bis August dieses Jahres seien sieben Badetote gezählt worden, im Vergleichszeitraum 2017 sei ein Mensch ertrunken.

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