Nach Schock-Video mit Jagdhunden: Jäger aus Rheinland-Pfalz angezeigt!

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Wie die Tierschutzorganisation PETA mitteilt, hat diese nach einem Hinweis einen Jäger, der in Rheinland-Pfalz Jagdhunde züchtet, wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach angezeigt, die daraufhin ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat.

Ein im Internet kursierendes Video zeigt mehrere Jagdhunde, die unter den Anfeuerungsrufen eines Mannes eine lebende Katze schütteln, beißen und schließlich auseinanderreißen.

„Der durch das Video bezeugte extreme Sadismus des Mannes zeigt, dass die Jagd nichts weiter ist, als ein blutiges Hobby“, so Dr. Christian Arleth, Rechtsanwalt bei PETA. „Der Täter hat die Katze bewusst größtem Leid ausgesetzt und hatte seine Freude daran zuzuschauen, wie sie stirbt. Ein solches Verhalten ist nicht nur abscheulich und empörend, es offenbart auch die Gewaltbereitschaft und Gemeingefährlichkeit dieses Jägers.“

Das Tierschutzgesetz verbietet es, Tiere aufeinander zu hetzen. Auch das Töten der Katze war gesetzwidrig, denn diese dürfen von Jägern nur dann getötet werden, solange sie erkennbar wildern.

5 KOMMENTARE

  1. Entzug der Jagderlaubnis, Entzug des Waffenscheins, Züchtungsverbot und Abgabe der Hunde.
    Dazu noch eine Strafanzeige und Zahlung einer Summe X an bspw. ein Tierheim.

    Der Mann sollte sich einmal Hilfe bei einem Psychologen nehmen, der ist doch nicht ganz dicht.

  2. Namen veröffentlichen !!!

    Konnte mir das grausame Video nicht ansehen, da unserer kleinen Katze vor einigen Wochen das Gleiche zugestoßen ist.
    Danke an die, die es konnten und diesen Abschaum erkannt und angezeigt haben.
    Den Hunden gebe ich keine Schuld, einzig und allein dem Jagd-Deppen. Hoffe Du bekommst was du verdienst.

  3. Der gehört selbst seinen Kötern zum Frass vorgeworfen!!! So ein kranker Drecksack..sei froh wenn man Deinen Namen nie erfährt..

  4. Das ist bestimmt kein Einzelfall.Von den kranken Drecksäcken gibt es viele.Nur sind die nicht so blöd und filmen sich noch dabei.Auf diese Art und Weise macht man junge Jagdhunde „Wildscharf“ ohne dabei das Risiko einer Verletzung einzugehen.Würde man sie,ohne solche Übungen,an ein Wildschwein hetzen wäre der Ausgang ein anderer.

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