So trotzen Sie dem Winterblues

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Symbolbild

Bildquelle: pixabay

Wir alle kennen das – die Tage werden kürzer, die Sonnenstunden verschwinden bald am ein oder anderen Tag komplett unter einer Nebelwand. Gerade nach diesem heißen und sonnigen Sommer 2018, den wir alle sicher immer noch in vollen Zügen genießen, hat so mancher Mensch Angst vor der anstehenden kalten Jahreszeit. Wollen wir nicht alle vermeiden, in ein psychisches Loch im Herbst und Winter zu fallen?

Viele Menschen richten ihre Stimmung nach dem Wetter. Ist der Nebeltag grau und trist, sind sie es auch. Neigen Sie zu Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen, wenn am 21. September die Sonnenwende die dunkle Jahreszeit einläutet? Genau dann sollte sich keiner von uns „hängen lassen“. Wer dem Winterblues trotzen will, kann in unserem Guide wichtige Ratschläge finden, damit keine schlechte Stimmung zum Jahresausklang aufkommt. Neugierig?

Jeden Tag an die frische Luft

Wir Menschen bewegen uns zu wenig. Dabei ist es eine Ausrede zu behaupten: „Ich habe einfach keine Zeit für Sport!“ Selbst, wenn wir am Abend wirklich in der dunklen Jahreszeit wenig Raum für den Besuch im Fitness-Studio oder die Aktivität im Fussball-Club finden, können wir etwas Bewegung sehr einfach in unsren Alltag integrieren.

Warum müssen wir im Kaufhaus den Aufzug benutzen, wenn wir unsere Weihnachtseinkäufe erledigen? Jeder Store hat ein Treppenhaus, wo sich wenige Besucher tummeln. Wichtig ist zudem, dass wir uns täglich an der frischen Luft bewegen. Es gibt kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Der herbstliche Tag bietet oft Sonnenschein, auch wenn es kalt ist. Was spricht gegen den kleinen Walk in der Mittagspause? Es bietet schon erfrischenden Tapetenwechsel, wenn wir zweimal um den Häuserblock des Büro-Gebäudes laufen, damit wir fit und mit Power durch den Tag kommen.

Wer an der frischen Luft die Energie der Sonnenstrahlen aufsaugen kann, nimmt Serotonin auf. Dieser Bote ist in unserem Gehirn der kleine Glücksbringer, der für gute Stimmung sorgt. Im Sommer nehmen wir Serotonin automatisch verstärkt durch die zahlreichen Sonnenstrahlen auf. Dennoch ist es ein Gerücht, dass wir im Winter zwangsläufig an Serotonin-Mangel leiden. Saugen Sie einfach die Sonnenstrahlen an der frischen Luft auf, sooft es Ihnen möglich ist. Außerdem ist Aktivität an der Luft der Natur für unsere psychische Gesundheit das A und O.

Sich jeden Tag eine Freude gönnen

Es liegt meist an uns selbst, wenn wir träge und missmutig den Tag bewältigen. Wie heißt es so schön? Unsere Einstellung prägt unser Verhalten. Es ist kein Geheimnis, dass wir das berühmte Glas eben als halbvoll oder halbleer bezeichnen können. Umso wichtige ist es, seine Gefühle täglich positiv zu beeinflussen, wenn Sie sich kleine Freuden im Alltag gönnen. Wir bieten Ihnen hierzu eine kleine Liste an Auswahlmöglichkeiten. Ist für Sie das Richtige mit dabei?

⁃ Gönnen Sie sich eine leckere Mahlzeit, die den Alltag beflügelt
⁃ Treffen Sie einen lieben Menschen, der Sie zum lachen bringt
⁃ Tragen Sie an einem für Sie schweren Tag die edelste Unterwäsche, die Sie im Schrank finden
⁃ Finden Sie den Schlaf, der für Ihre Gesundheit wichtig ist
⁃ Helfen Sie einem Menschen, dem es schlechter geht als Ihnen
⁃ Tierfreunde können positive Energie bei einem Spaziergang mit dem Hund tanken (Tierheime leihen Hunde an zuverlässige Tierliebhaber aus)
⁃ Gönnen Sie sich an einem kühlen Tag das Entspannungsbad
⁃ Singen Sie laut unter der Dusche
⁃ Lenken Sie sich ab von der eigenen miesen Stimmung

Ganz egal, warum wir Menschen schlechte Laune haben: Es gilt, dagegen anzukämpfen. Wer im Jammertal versinkt, wir sich aus dem psychischen Loch sicher nicht befreien. Wir sind alle aufgefordert, gegen den Winterblues anzukämpfen und nicht im Selbstmitleid zu versinken. Fest steht: Jeder im Leben hat irgendwann einmal eine Krise zu bewältigen. Die Winterkrise geht auch wieder vorbei, oder?

Sport setzt neue Energien frei

Jeder, der sich zum Sport aufrafft, leistet nicht nur sehr viel für seine körperliche Gesundheit, sondern hält auch seine Psyche auf Trab. Wer kennt das nicht? Erst müssen Sie sich aufraffen, im Fitness-Studio das Training zu absolvieren. Dennoch überwinden Sie den „inneren Schweinehund“ und trainieren. Während der Aktivität treffen Sie auf nette Menschen, denen es ähnlich ergeht, wie Ihnen. Wir alle sind keine Maschinen, die immer genau nach Plan funktionieren – Gott sei Dank!

Dennoch ziehen Sie das Training durch. Am Abend sind Sie stolz und glücklich, weil Sie eben mit Durchhaltevermögen und Einsatz sportlich aktiv waren, obwohl sich die Lust auf Sport anfangs sehr in Grenzen gehalten hat. So ist der gemütliche Abend bei Kerzenschein im November gleich doppelt entspannt, oder?

Wir brauchen ihn alle, denn er fördert unsere psychische und physische Gesundheit: den Sport. Nähere Informationen zum Thema Sport sind hier zu finden: https://www.sportwette.net

Ausreichender Schlaf

Schlafstörungen sind eine Hauptursache, wenn es uns psychisch nicht gut geht. Gerade, wenn sich Menschen viele Gedanken und Sorgen bereiten, ist es oft schwer, erholsamen Schlaf zu finden. Schon befinden wir uns im Gedankenkarussell des Winters, wo wir uns noch mehr im Kreise drehen und uns nicht aus dem Stimmungstief retten können. Selten findet man in einer schlaflosen, grüblerischen Nacht gute Gedanken, oder?

Jetzt gilt es mit ganzer Kraft dagegen anzukämpfen. Eine Methode, dem Winterblues bei Schlafstörungen zu trotzen ist es, sich bei schlaflosen Nächten abzulenken. Wie können Sie dabei vorgehen?

Stehen Sie auf, bügeln Sie oder sehen Sie fern. Alles was Sie auf andere Gedanken bringt, ist jetzt goldrichtig. Wer möchte, kann sich auch alle Gedanken von der Seele schreiben und den Zettel im Anschluss entsorgen.

Wichtig ist, die negativen Gedanken beiseite zu schaffen. Danach können Sie sich wieder ins Bett legen und versuchen, den so wichtigen Schlaf zu finden.

Johanniskraut – ein Schatz der Natur

Was hilft noch gegen die miese Stimmung in der dunklen Jahreszeit? Johanniskraut ist eine wichtige Heilpflanze, die schon zu Zeiten von Hildegard von Bingen für die Psyche eingesetzt wurde.

Auch heute schwört sogar der ein oder andere Arzt der Schulmedizin auf diese gelbe Blütenpflanze, die an vielen deutschen Wegrändern oder Waldwiesen wächst. Johanniskraut hilft gegen depressive Verstimmungen und beruhigt bei Schlafstörungen aller Art.

Möchten Sie sich den frischen Tee aus Johanniskraut selbst zubereiten? Schwören Sie auf hochdosierte Präparate aus der Apotheke? Völlig egal, wie Sie den Schatz der Natur auch einnehmen – wichtig ist dabei, dass Sie Johanniskraut regelmäßig konsumieren. Es ist also fatal daran zu glauben, dass die Tasse Tee aus Johanniskraut-Blüten oder die Pillen, die Sie zweimal eingenommen haben, schon für bessere Stimmung sorgen.

Wie bei allen Psychopharmaka ist Regelmäßigkeit das A und O, damit Sie dauerhaft Erfolge gegen schlechte Stimmung und Depressionen erleben werden. Erst nach dem kontinuierlichen Konsum der Heilpflanze von mindestens sechs Wochen werden Sie eine Verbesserung spüren.

Was ist der Gewinn von homöopathischen Mitteln wie Johanniskraut? Ganz einfach – die Schätze der Natur, die auf verschiedene Art und Weise eingenommen werden dürfen, weisen keinerlei Nebenwirkungen auf.

Gerade Menschen, die die Stimmungsschwankungen im Herbst und Winter kennen, beginnen mit der Kur und der regelmäßigen Einnahme von Johanniskraut schon jetzt im September.

Mit Menschen reden

Wer sich mit Menschen regelmäßig austauscht, wird siegen. Es bedeutet also keinen Gewinn für Sie, wenn Sie sich mit Ihrem Seelenschmerz stets alleine beschäftigen. Bitte kämpfen Sie, kein Mensch, der sich im Selbstmitleid verelendet, wird Besserung erleben. Krisen gehören zu unserem Leben mit dazu. Was ist das Gute daran? Nach jedem Tief folgt irgendwann ein hoch. Wir alle wachsen an unseren Krisen und Aufgaben. Anders formuliert – nach dem Winter kommt der sonnige Frühling. Jedes depressive Loch verschwindet wieder – allerdings wird das Hoch nur mit Ihrem aktiven Zutun folgen. Kämpfen Sie, tauschen Sie sich mit Menschen aus und Sie werden sehen: Sie sind nicht alleine!

Fazit

Trotzen Sie mit Energie dem Winterblues. Genau so finden Sie langfristig in Ihre glückliche Mitte!

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