Weniger arbeitslose Jugendliche in Rheinland-Pfalz

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Bildquelle: dpa (Archiv)

MAINZ. Der Anteil arbeitsloser Jugendlicher in Rheinland-Pfalz ist gesunken. Im Juni waren zwischen Westerwald und Pfalz 4,2 Prozent aller Beschäftigten zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos gemeldet, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken mit. Im Juni 2017 lag der Anteil noch bei 4,5 Prozent.

Im gesamten vergangenen Jahr waren 4,6 Prozent der Jugendlichen in Rheinland-Pfalz als arbeitslos registriert, deutschlandweit war der Anteil mit 5,1 Prozent höher. Die Quote ging im Vergleich zum Jahr zuvor leicht zurück, sie lag damals bei 4,7 Prozent im Land und 5,3 Prozent bundesweit. Das geht aus der Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage aus der FDP-Fraktion im Landtag hervor.

Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sieht die Ursachen für Jugendarbeitslosigkeit in fehlenden oder schlechten Schulabschlüssen, einer nicht ausreichenden Berufsorientierung und Berufswünschen, die nicht zu den persönlichen Stärken passen. Außerdem würden Ausbildungen oder Studiengänge gewechselt oder abgebrochen, ohne dass es eine Perspektive für die Zukunft gebe. Nach Ansicht der Arbeitgeber spielt es auch eine Rolle, dass manche Bewerber nicht geeignet sind

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