Daheim studieren: Fast 2500 Schüler lernten die Universität Trier kennen

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Sieben Stunden lang konnten sich Studieninteressierte an der Universität beraten lassen, Vorträge anhören und mit Studierenden sprechen.

TRIER. Der Infotag für Studieninteressierte der Uni Trier zog gestern Jugendliche aus der ganzen Region auf den Campus.

Konzentriert lauschen die drei Schülerinnen der 11. Klasse den Stimmen aus den Kopfhörern. Wie alt sind wohl die Sprecher? Ein paar Fallstricke hat das Fach Phonetik extra eingebaut. Den Jugendlichen vom Hochwald-Gymnasium Wadern gefällt es trotzdem. „Wir haben davor gar nicht gewusst, was Phonetik überhaupt ist“, sagen die drei. Sie können sich durchaus vorstellen, das Fach an der Uni Trier zu studieren. Oder doch etwas Anderes mit Sprachen? Ganz sicher sind sie sich noch nicht. Später wollen sie sich auch noch den Vortrag über das Lehramtsstudium anhören.

Knapp 40 verschiedene Fächer informierten die Studieninteressierten gestern an der Universität Trier den ganzen Tag lang in Vorträgen, bei persönlichen Gesprächen und Mitmachaktionen über Zulassungsvoraussetzungen, Inhalte und berufliche Perspektiven der einzelnen Studiengänge. Die Schüler waren aus dem ganzen alten Regierungsbezirk Trier gekommen. Fast 2500 Schüler zählte Hauptorganisator Dr. Frank Meyer von der Zentralen Studienberatung der Universität Trier. Besonders großes Interesse verzeichnete er beim Vortrag der Rechtswissenschaft und zum Lehramtsstudium. Aber auch Informationen zu kleineren Fächern wie Sinologie und Japanologie waren sehr gefragt. „Spannend ist es für viele, sich mit Studierenden zu unterhalten. Die Schüler wollen beispielsweise wissen, warum haben sich die Studis für das Fach entschieden oder wie schwer ist das Studium“, erzählt Frank Meyer.

Für die allermeisten der Schüler ist es das erste Mal, dass sie in einem Hörsaal sind und in der Mensa zu Mittag essen, berichten vier Lehrerinnen aus dem Trierer Umland, die im extra für den Infotag eingerichteten „Lehrerzimmer“ ihren Schülern bei der Orientierung weiterhelfen. Gerade die Vielzahl der unterschiedlichen Fächer, die gute Anbindung der Universität und der kompakte Campus gefielen den Schülern gut.

„Die Heimatnähe ist für viele das Argument für die Universität Trier“, weiß Dana Kluge, Beraterin für akademische Berufe bei der Agentur für Arbeit Trier. Als Mitveranstalter des Infotages beriet die Arbeitsagentur unter anderem auch zu möglichen Berufen, die man nach dem Studium ergreifen kann.

Bei dem einen oder anderen Schüler dürfte nach sieben Stunden voller Informationen wohl der Kopf geraucht haben. „Wer noch weitere Fragen hat oder sich beraten lassen will, kann sich – zum Beispiel auch über WhatsApp – an die Zentrale Studienberatung der Universität Trier wenden. Bei Fragen zu Studiengängen helfen die Fachstudienberater gerne weiter“, sagt Frank Meyer.

Wie alt ist die Stimme in meinem Ohr? Am Infotag der Universität Trier versuchen es die Schülerinnen beim Fach Phonetik herauszuhören.

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