Erneut versuchen falsche Polizeibeamte ihre Betrugsmasche in der Region

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Ein Telefonhörer ist vor einem Plakat mit der Aufschrift «Achtung: Hier spricht nicht die Polizei» zu sehen. Foto: Martin Gerten/ dpa-Archiv

REGION TRIER. Erneut haben dreiste Betrüger versucht, arglose Mitbürger am Telefon um ihr Geld zu bringen. Dabei gaben sie sich fälschlicherweise als Polizeibeamte aus. Ein finanzieller Schaden ist zum Glück nicht entstanden.

Drei Mal haben Unbekannte in den vergangenen Tagen in der Region versucht, mit der Masche des „falschen Polizeibeamten“ Menschen um ihr Erspartes zu bringen. Die Masche war jedes Mal die selbe: Ein angeblicher Kripobeamter ruft die Opfer an und berichtet von einer Festnahme. Bei einem Täter sei eine Liste mit den Personalien und der Kontonummer der Geschädigten gefunden worden. Im weiteren Verlauf erkundigt sich der Anrufer nach den Vermögensverhältnissen seiner Opfers und fordert sie auf, größere Geldbeträge vom Konto abzuheben oder in einem Schließfach zu deponieren.

Zwei Anrufer aus Kenn reagierten richtig. Sie erkannten die Masche, beendeten das Gespräch und erstatteten eine Anzeige bei der Polizei. Bei einem weiteren Anrufer aus Schweich fiel die Betrugsmasche einem Bankmitarbeiter auf, der die Polizei informierte.

Die Polizei nimmt dieser Vorfälle zum Anlass erneut vor dieser Betrugsmasche zu warnen und gibt folgende Tipps:

– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.

– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

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