Stiftungszentrum des Bistums verzeichnet 2017 bisher höchste Ausschüttung

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Bildquelle: pixabay

TRIER. Passend zu seinem zehnjährigen Jubiläum am 5. September hat das Stiftungszentrum des Bistums Trier einen weiteren Grund zum Feiern: Mit über 336.800 Euro verzeichnen die beiden Dach- und 51 Treuhandstiftungen des Zentrums für das Geschäftsjahr 2017 die höchste Ausschüttung seit ihrer Gründung.

„Trotz Finanzkrise und Niedrigzinsphase haben wir dieses tolle Ergebnis erzielt und damit mehr Geld in Projekte und Initiativen investieren können“, sagt Stiftungs-Expertin Michaela Marx. „Wir freuen uns wirklich sehr darüber.“ Dabei belaufe sich der Anteil der beiden Dachstiftungen „Caritasstiftung Menschen in Not“ und „Bischof-Stein-Stiftung“ auf insgesamt rund 55.000 Euro, der Anteil der Treuhandstiftungen auf rund 281.850 Euro.

„Ich freue mich, dass das Stiftungszentrum sich zehn Jahre nach seiner Gründung als wichtiges Angebot im Bistum etabliert hat und trotz der aktuellen Niedrigzinsphase 2017 mehr als eine Viertelmillion Euro aus den verschiedenen Stiftungen ausschütten konnte“, sagte Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg. „Wenn ich daran denke, dass mit diesem Geld gute Ideen gefördert, in Bildung investiert oder ganz konkret Nöte gelindert werden konnten, kann ich den Stifterinnen und Stiftern, Zustiftern oder Unterstützern einfach nur ein ganz großes Dankeschön sagen.“ Damit investierten sie in Menschen und ihre Zukunft und das Stiftungszentrum unterstütze sie dabei.

Erst im Mai waren die beiden Dachstiftungen mit dem Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungen des Bundesverbands Deutscher Stiftungen ausgezeichnet worden. Die Bischof-Stein-Stiftung setzt sich vor allem für Bildung und Glaubenskommunikation ein – konkret fördert sie die Bildungsarbeit in kirchlichen Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen, die Erwachsenenbildung, die Jugendarbeit und den Jugendschutz und fördert Jugendverbände. Aber auch ein kürzlich eröffneter Meditationsweg in Wasserliesch unweit von Trier gehört zu den unterstützten Projekten. Die Caritas-Stiftung „Menschen in Not“ widmet sich der Bekämpfung der Folgen von Armut, der Stärkung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, setzt sich ein für Menschen mit Behinderung, kranke und sterbende Menschen, sowie für die Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft. Im Jahr 2017 förderte die Stiftung etwa ein behindertengerechtes Auto für einen jungen Mann aus der Nähe von Koblenz. Eine der Treuhandstiftungen ermöglichte die Anschaffung von Matratzen, Stehlampen in Patientenzimmern und Duschhockern für die Palliativstation im SHG Klinikum Merzig.

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