Bistum Trier stellt 25.000 Euro für Flutopfer in Indien zur Verfügung

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TRIER. Das Bistum Trier hilft mit 25.000 Euro Menschen, die von der Flutkatastrophe im indischen Kerala betroffen sind. Das Geld wird über Caritas International zur Verfügung gestellt. Nach schweren Regenfällen ist der südindische Bundesstaat Kerala von großflächigen Überschwemmungen betroffen. Laut Behördenangaben seien über 300 Menschen bisher ums Leben gekommen, 220.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in Notunterkünfte gebracht werden.

80 Prozent der Dörfer seien betroffen, 24.000 Hektar landwirtschaftliche Anbauflächen zerstört. Es mangele vor allem an Wasser und Lebensmittel, Hygieneartikel und Moskitonetzen. Es handelt sich nach offizieller Einschätzung um die schwersten Fluten seit hundert Jahren in der Region Kerala.

„Wir beten für die Menschen, die von der Flut betroffen sind, die ihr Hab und Gut oder viel schlimmer noch Angehörige verloren haben. Und wir schließen alle, die ihnen helfen, ins Gebet ein“, sagte der Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg am 24. August. Eine Delegation um Bischof Dr. Stephan Ackermann hatte Kerala 2013 besucht und Ordensgemeinschaften besucht, die im Bistum Trier ihre Sitz haben und Niederlassungen in Indien gegründet haben, die dort stark wachsen. Zudem besteht eine Kooperation mit einer Reihe von Ordensgemeinschaften aus Kerala, die im Rahmen eines Projektes Priester für den Einsatz im Bistum Trier entsenden. „Weil in unserem Bistum so viele Priester und Ordensleute aus Kerala tätig sind, ist es uns ein Anliegen, im Gebet verbunden zu sein, aber auch konkret materiell zu helfen“, betonte von Plettenberg.

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